Westend Blues2020-04-24T08:34:41+02:00

Suspendiert, des Mordes beschuldigt, zur Babysitterin degradiert, zur neuen Mutter auserkoren und die Gespenster der Vergangenheit auf den Fersen:  Genau der richtige Zeitpunkt für Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.

Frankfurt am Main, November 2008: Kriminalhauptkommissarin Katharina Klein gerät zufällig in eine schlecht organisierte Polizeiaktion, in der ihr langjähriger Partner umkommt. Sie selbst kann zahlreichen Geiseln das Leben retten, indem sie in einem waghalsigen Manöver die Geiselnehmer erschießt. Doch ein eifersüchtiger Kollege schwärzt sie an. Sie wird suspendiert und sieht sich einer möglichen Mordanklage gegenüber.

Als hätte die Kommissarin nicht schon genug Probleme, findet sie die fünfjährige Laura, die quirlige und altkluge Tochter ihrer Nachbarin, vor ihrer Wohnungstür. Als deren Mutter, Melanie Wahrig, weder die Tür öffnet, noch telefonisch erreichbar ist, dringt Katharina in deren Wohnung ein: Sie findet die bewusstlose Melanie Wahrig, offenbar im Haushalt verunglückt. Oder war es gar kein Unfall?

Doch Katharina sind die Hände gebunden. Ihr Chef, Kriminaldirektor Paul Polanski drückt ihr die Betreuung von Laura aufs Auge, anstatt sie ermitteln zu lassen. Als Melanie Wahrig an ihren Verletzungen stirbt und der Fall bürokratisch verschleppt wird, beginnt Katharina auf eigene Faust zu Nachforschungen anzustellen. Unerwartet zu Hilfe kommt ihr dabei der Gerichtsmediziner Andreas Amendt, den sie bisher nur als zynischen Karrieristen voller Verachtung für die Polizei kennt. Auch er ist suspendiert, weil er Markus Henthen, Superstar der Gynäkologie, verdächtigt hat, absichtlich eine Patientin getötet zu haben.

Gemeinsam finden sie heraus, dass Lauras Mutter sich offenbar ein zweites Kind wünschte. Dafür suchte sie den genetisch perfekten Erzeuger und hat alle Männer aus ihrer Umgebung ohne ihr Wissen testen lassen. Mithilfe des Gentechnikers Torsten Kleinau kann Katharina die möglichen Erzeugerkandidaten identifizieren. Ist einer dieser Männer der Täter?

Eine zweite Spur führt direkt in die Uni-Klinik, zu einem Experten für Genetik und künstliche Befruchtung: Markus Henthen. Hängen beide Fälle etwa zusammen? Andreas Amendt und Katharina finden heraus: Die vermutlich von Henthen getötete Patientin war eine Leihmutter, Trägerin eines genetisch optimierten Wunderkindes, das der Gynäkologe höchst illegal im Auftrag eines mächtigen Lobbyisten erzeugt hat. Allerdings lässt sich keine Verbindung von Henthen zu Melanie Wahrig finden. Und auch der Mord an seiner Patientin lässt sich nicht mehr nachweisen, da wichtige Beweise aus der Gerichtsmedizin verschwunden sind.

An diesem toten Punkt angekommen, muss sich Katharina zunächst einmal einer Untersuchungskommission stellen, die entscheiden soll, ob Katharina in Notwehr gehandelt oder die Geiselnehmer eiskalt ermordet hat …

Leseprobe (PDF)

Bibliographische Daten / Final Edition

Taschenbuch: [D] 15,99 € (ISBN 978-3748569084)
eBook: [D] 3,99 € (ISBN 978-3748568667)

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Meinungen zum Buch

Kleins erster Fall – und gleich der wartet mit unglaublichen Verwicklungen auf. Klasse. Weiter so.

Frankfurter Stadtkurier

Sex mit Handschellen gleich auf der ersten Seite – na das kann ja heiter werden… Wird es auch. Außerdem noch abgrundtief spannend, vollgepackt mit Action, einer großzügigen Prise Erotik, Ironie, dabei aber auch was fürs Herz und fürs Hirn.

krimi-forum.de

Selten, dass mich ein deutscher Krimi so dermaßen gefesselt hat. Mit Spannung, aber auch spritzigem Humor jagt Katharina Klein quer durch Frankfurt, lässt sich nicht aufhalten, egal von wem oder was. Mit rasantem Tempo führt Helmut Barz den Leser mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung, trotzdem verliert man nicht den Überblick. Der Verlauf  der Handlung ist meiner Meinung nach nicht im Geringsten vorhersehbar, sodass wirklich Spannung bis zum bitteren Ende besteht. Und es gibt kein Happyend, dafür ein offenes Ende, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte.

Seitenweise (Blog)

Mit seinem Frankfurt-Krimi ist Helmut Barz ein packendes Buch gelungen, dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Als Clou hat der Roman ein unerwartetes, offenes Ende, so dass man unbedingt den Fortsetzungsroman lesen sollte.

Suite101.de

Durch-  und ausgelesen. Ratzfatz, in einem Stück alle 380 Seiten. Das muss wohl ein gutes Buch sein, und das ist es auch. Ein Krimi aus Frankfurt mit sehr menschlich gezeichneten Figuren und einer tollen und spannenden Handlung.

trampelpfade (Blog)

Fragen & Antworten zu den Krimis um Katharina Klein

Deine Frage ist hier nicht beantwortet? Dann immer her damit. Einfach über meine Kontakt-Seite oder per Mail: helmut@helmut-barz.de

Wie kam es zum Namen Katharina Klein, trotz des asiatischen Aussehens?2019-01-19T12:00:30+01:00

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, eine, die in Katharinas Biografie selbst liegt, und eine, die etwas mit der Entstehung der Figur zu tun hat.

Die biografische Antwort:

Katharina ist Tochter eines deutschen Vaters und einer koreanischen Mutter, die selbst verständlich verheiratet waren und, wie damals noch üblich, als Eheleute den Nachnamen des Mannes nutzen. Beide Töchter bekamen jedoch sowohl einen deutschen wie auch einen koreanischen Vornamen. Katharina heißt also vollständig: Katharina Yong Klein. Das sie im Aussehen eher der Mutter gleicht, ist eine Laune der Natur.

Die Antwort in Nezug auf die Entstehungsgeschichte des Buches:

Katharina Klein zieht ihre Inspiration aus einer realen Bekannten von mir, einer sehr talentierten Schauspielerin mit asiatischer Mutter und sehr deutschem Namen. Ich fand die Kombination immer sehr spannend, weil sie zunächst mal als Widerspruch in sich funktioniert. Mir war auch wichtig, dass Katharina bei allem exotischen Aussehen auf ihre Weise sehr deutsch ist.

Wie kam es zur Idee von “African Boogie”?2020-04-30T10:45:09+02:00

Der Band, der offenbar meine Leser*innen sehr polarisiert hat, ist auch mein Lieblingskind in der Reihe, und das nicht nur, weil ich darin meine Liebe zum afrikanischen Kontinent und meine Schwärmerei für Agatha Christie und Dorothy L. Sayers ausleben konnte.

Die Keimzelle für das Buch legte einen Fernsehbericht zu den Wahlen in Kenia im Jahr 2008. Diese offensichtlich manipulierten Wahlen führten zu starken Unruhen. Die Fronten verliefen so, dass die Touristen an der Küste nicht mehr zu den Flughäfen in Mombasa und Nairobi gelangen konnten und fürs Erste in ihren Resorts und Hotels festsaßen. Der Fernsehbericht beschäftigte sich unter anderem mit einem dieser Resorts und der dort zwangsweise aufenthaltsverlängerten deutschen Urlauber*innen. Diese legten jedoch einen beeindruckenden Stoizismus an den Tag: Wenn wir schon festsetzen, dann können wir das Ganze auch genießen. Bedroht fühlten sie sich nicht. Auch wenn sie aus ihrem Resort nicht raus konnten und die Lebensmittelversorgung via Hubschrauber erfolgte.

Daraus ist bei mir die Idee entstanden: Das wäre doch eigentlich ein tolles Setting für so einen richtig typischen Agatha-Christie-Krimi, wenn auch mit deutschen Touristen anstatt englischen Reisenden. Fehlt nur noch ein passender Mörder. Und ein Ermittler. Das Ganze habe ich mir dann erst mal auf einer Karteikarte notiert und mehr oder minder vergessen.
Dann stand auf einmal der Verlag mit dem Wunsch nach einem zweiten Band bei mir vor der Tür. Und ich habe meine Ideen durchforstet. Dabei bin ich wieder auf diese Karteikarte gestoßen. Zunächst habe ich den Gedanken verworfen. Katharina Klein ist sicher manches, doch sicher keine Agatha-Christie-Ermittlerin. Wenn man sie schon verorten will, dann doch eher in der amerikanischen Hardboiled-Literatur, der ich dann übrigens in „Dolphin Dance“ (https://www.coeurart.de/produkt/dolphin-dance-originalausgabe/) eine eigene Hommage gewidmet habe, die allerdings subtiler daherkommt als in „African Boogie“.

Doch meine Gedanken sind immer wieder zu dieser Idee zurückgekehrt. Und plötzlich fand ich die Frage, was eigentlich passiert, wenn sich eine Hardboiled-Ermittlerin in einen Agatha-Christie-Krimi verirrt, ausgesprochen spannend. Und so habe ich dann spaßeshalber mal angefangen, das Buch zu konzipieren. Und irgendwie bin ich dann dabei geblieben.

Ich habe die Handlung dann allerdings nach Tansania verlegt und eine etwas einfachere Lösung geschaffen, um die Urlauber zu isolieren. Der Hintergrund der Unruhen in Kenia ist ausgesprochen komplex und hätte zu viele Buchseiten beansprucht.

Ist es dir bei deinen Büchern, trotz vorheriger Planung passiert, dass sich eine Figur anders entwickelt hat, als du es anfangs gedacht hast?2020-04-30T10:45:39+02:00

Das passiert eigentlich ständig. Figuren entwickeln beim Schreiben immer ein Eigenleben, nicht nur die Hauptfiguren. Ein gutes Beispiel dafür ist übrigens Laura aus „Westend Blues“, die ich eigentlich schon nach zwei Kapiteln wieder abschieben wollte, die sich dann jedoch eigenständig weiterentwickelte und sich als hervorragende dramaturgische Triebkraft erwies.

Noch viel krasser war es im Fall von Augustin (African Boogie, https://www.coeurart.de/produkt/african-boogie-katharina-klein-im-urlaub-ebook/), der eigentlich nicht mehr als ein kleines Kabinettstückchen sein sollte. Eine Hommage an einen Reiseführer, den ich mal in Namibia kennengelernt habe: einen stolzen Herero, der jedoch fließendes Deutsch mit breitem sächsischem Akzent sprach. Das ist in Namibia übrigens gar nicht so selten. Die damals noch existente DDR hat die Widerstandsbewegung des Landes gegen die auch hier existierende Apartheid unterstützt und viele Schwarze zum Studieren in die DDR eingeladen. Hoffnung war wohl, dass nach dem Fall der Apartheid aus Namibia so etwas wie eine blühende Keimzelle des Sozialismus in Afrika werden soll. Bei mir wurde dann daraus ein Luftfahrtingenieur, der in Aachen studiert hat, und der mit einer großen Liebe zum deutschen Volkslied gesegnet ist.

Augustin erwies sich dann aber als ausgesprochen praktisch. Sonst hätte ich für viele Aufgaben, die er im Buch übernimmt, immer einzelne Figuren einführen müssen.

Welcher Teil eines Buches reizt dich am meisten? Der Beginn, wenn du die Figuren den Lesern vorstellst oder der Schluss, wenn der Leser sich von den Figuren verabschieden muss?2020-04-30T10:47:17+02:00

Das ist ganz unterschiedlich. Allerdings schreibe ich bei meinen Büchern gerne den Anfang und den Schluss zuerst, damit ich den Anfangspunkt und den Endpunkt meiner Reise habe. Ich bereite meine Bücher auch relativ genau vor. Dabei entstehen bereits Skizzen Szenen, auf die ich mich besonders freue. Andere erfüllen mich eher mit Angst.

Allerdings sind meine Lieblingsszenen häufig die, die dann beim Überarbeiten ganz zum Opfer des Rotstifts oder zumindest massiv gekürzt werden. „Kill your darlings“, wie der oft William Faulkner zugeschriebene, jedoch von Sir Arthur Quiller-Couch stammende Schreibratschlag heißt. Ein Beispiel dafür ist eine erst in der Final Edition wieder enthaltene Szene in „African Boogie“, in der Augustin und Katharina vor ihrem Flug nach Mafia Island in das Zentrum von Daressalam fahren.

Du sagst, dass deine Charaktere Ähnlichkeiten zu realen Personen haben können, aber wie ist es mit den Orten in deinen Büchern?2020-04-30T11:05:53+02:00

Viele Orte in meinen Büchern haben ihre Entsprechung in der Realität. Oft sind das Orte, die mir gefallen. Typisches Beispiel ist die Karl-Kreutzer-Villa, die Heimat der Sonderermittlungseinheit seit „Damenopfer“. Diese am Main gelegene Villa ist in weiten Teilen dem Liebieghaus nachempfunden, das übrigens eine vergleichbar dramatische Geschichte hat und im Sommer einer der schönsten Orte in der Frankfurter Innenstadt ist.

Andere Orte verwende ich mit einem gewissen Augenzwinkern, weil ich diese kenne und Frankfurter natürlich wissen wer oder was gemeint ist. So gibt es übrigens tatsächlich ein italienisches Restaurant, das als Vorbild für Antonio Kurtz’ Imperiumssitz gedient hat. Das „Blaue Café“ basiert auf der Balalaika, wenn auch auf den Räumlichkeiten des ersten Standorts hinter der Dreikönigskirche.

Wieder andere Orte nutze ich, um etwas über die Personen auszusagen. Katharina Klein wohnt beispielsweise in einer Eigentumswohnung im Frankfurter Westend – ein subtiler Hinweis darauf, dass sie offenbar nicht ganz unvermögend ist (was ja im Laufe der Bücher eine entscheidende Rolle spielt).

Weitere Orte nutze ich, weil ich sie eben brauche, zum Beispiel das Frankfurter Polizeipräsidium. Die Architektur im Inneren des Polizeipräsidiums habe ich jedoch massiv fiktionalisiert, um kein potenzielles Sicherheitsrisiko zu schaffen.

Im neuen Roman „Brumm!“ nutze ich viele Orte in Offenbach. So liegt etwa die Hinterhofmanufaktur, in der die fiktive Werbeagentur des Buches angesiedelt ist, in meiner unmittelbaren früheren Nachbarschaft. Das „Haus der Schmerzen“ (Textildiscounter-Filiale, SM-Studio, Zahnarztpraxis) gibt es auch.

Andere Orte wiederum entspringen vollständig meiner Phantasie, etwa die „Zwillingsvillen“ in „Dolphin Dance“ oder das Luxusresort „Golden Rock“ aus „African Boogie“.

Wie kam es zur Figur der Katharina Klein?2019-01-19T11:58:00+01:00

Die Inspiration zu Katharina Klein mit ihrem spezifischen Hintergrund, speziell die koreanische Mutter, verdanke ich einer befreundeten Schauspielerin, die gleichfalls eine koreanische Mutter und mit ihrem “asiatischen Aussehen” Schwierigkeiten hatte, Rollen zu bekommen. Außerdem war es immer ganz interessant zu erleben, wie sich ihre Umwelt zu ihr verhielt, mit welchen Klischees und Vorurteilen sie konfrontiert wurde. In einem Gespräch über Traumrollen offenbarte sie, dass sie gerne einmal eine Kommissarin spielen würde. Und das hat meine Fantasie angeregt …

Hast du dir schon ein Ende für Katharina Klein ausgedacht?2019-01-19T12:01:17+01:00

Ich muss zugeben, dass immer, wenn sich die Arbeit an einem Roman dem Ende zuneigt, ich so angenervt von meinen Figuren bin, dass ich sie auf der Stelle umbringen möchte (mit Amendt ist mir das ja schon fast gelungen). Ist wohl so eine Art schreiberischer Lagerkoller.

Doch was das konkrete Ende angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es wird aber spannend werden, Katharina in Zukunft zu beobachten: Ihr Hauptmotor war es ja, den Mörder ihrer Eltern zu stellen. Das ist in Dolphin Dance geschehen. Wie wird sie sich wohl entwickeln? Frühers hätte ich vermutet, dass Katharina eines gewaltsamen Todes stirbt. Doch jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie eines Tages die Sachen packt und sich fürderhin am brasilianischen Strand den Sand zwischen den Zehen hindurch rieseln lässt. Nun, man wird sehen. Ich denke, die Arbeit wird Katharina schon finden, egal, wo sie sich aufhält.

Wieviele weitere Bände sind geplant?2019-01-19T12:03:32+01:00

Oha. Gute Frage. Wirklich geplant war eigentlich nur die Trilogie (Westend Blues, African Boogie, Dolphin Dance). Damenopfer war ein erstes Experiment, um zu sehen, ob und wie es mit Katharina Klein, Andreas Amendt und der Sonderermittlungseinheit weitetgehen könnte.

Die eigentliche Fortsetzung der Reihe ist aber ungewiss, da der bisherige Verlag, der Sutton-Verlag, sein Krimiprogramm ganz einstellt. Ob und wie es mit der Serie weitergehen wird, steht daher in den Sternen. Ich werde wohl irgendwann dazu mal einen Blogeintrag verfassen.

Was würde Frau Klein als ihren schlechtesten Wesenszug nennen?2019-01-19T12:03:54+01:00

Sicher ihren Jähzorn und ihre Ungeduld. Und in schwachen Stunden auch ihre eigene Wehleidigkeit.

Wenn die Krimis verfilmt werden würden, wer würde Katharina Klein spielen (nat. / intern.)?2019-01-19T12:04:59+01:00

Nun, international gibt es gleich ein paar Namen, die mir einfallen würden: Sandra Oh, Mayko Nguyen … um nur zwei Namen zu nennen. Lucy Liu ist wohl zu alt inzwischen. National ist die Antwort schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche gute deutsche Schauspielerinnen mit asiatischen Wurzeln.

Wenn Katharina einen Blog schreiben würde – wie würde dieser heißen?2019-01-19T12:06:41+01:00

“Guns, Dolphins and Vintage Cars”

Wenn Katharina Klein in die Vergangenheit reisen könnte, in welches Jahrhundert / Epoche würde sie gerne reisen und warum?2019-01-19T12:06:14+01:00

Ich glaube, Katharinawürde zunächst einmal ins Jahr 1993 zurückreisen und den Mord an ihrer Familie verhindern.

Dann würde sie ins Mittelalter reisen. In der Hoffnung auf große Abenteuer.

Oder in die 50er Jahre. Um ihre Kollegen von damals in der Sache Nitribit die Blamage zu ersparen.

Auf jeden Fall aber würde sie durch die Automobilgeschichte hüpfen, um all ihre Lieblingsoldtimer im fabrikeneuen Zustand zu fahren.

Was wäre Katharinas liebste Romanfigur, wenn sie denn überhaupt Zeit zum lesen findet?2019-01-19T12:04:26+01:00

Wenn sie spontan antworten würde, vermutlich “Kalle Blomquist”.

Aber ich glaube, wenn Katharina liest, dann eher Sachbücher. Und vielleicht mal den einen oder anderen amerikanischen Roman. Ich denke, in ihrer Zeit in Quantico hat sie John Updike verschlungen.

Was ist Katharinas Lieblingsfilm?2019-01-19T11:59:46+01:00

Nun, Filme spielen im Leben von Katharina eine erstaunlich bedeutsame Rolle (man bedenke nur das Finale von “Dolphin Dance”). Sie ist ein großer Fan von Zeichentrickfilmen und je nach Stimmung würde sie wohl “Schneewitchen”, “Aristocats” oder “Rango” als Lieblingsfilm aus dieser Kategorie angeben. Darüber hinaus mag sie “Star Wars” (die alte Trilogie), auch wenn sie garantiert Leonard Nimoy ein letztes “Live Long and Prosper” hinterherrufen würde.

Sie hat aber manchmal auch eine Schwäche für ältere Filme und kann zum Beispiel sehr über “Arsen und Spitzenhäubchen” lachen.

Ein Film, den sie mag (und den sie als Lieblingsfilm angeben würde, wenn sie jemanden intellektuell beeindrucken möchte), ist Akira Kurosawas “Rashomon”, der vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen wird. Und sie hatte auch Spaß an “Lola rennt”.

Guckt sie Kampfsport-Filme? Nun, Kill Bill hat ihr gefallen, denke ich. Darüber hinaus … vielleicht die Klassiker.

Einen Film, den sie früher oft gesehen hat, inzwischen aber nicht mehr, ist “Spiel mir das Lied vom Tod”.

Und einen der wenigen Kriminalfilme, den sie mag, haben wir auch schon kennengelernt: “Der Maltheser Falken” – wegen seiner herrlich sinnlosen Auflösung.

Mal ganz unter uns: Ist mit … nicht … gemeint?2019-01-19T11:59:03+01:00

Nun, der eine oder andere Leser mag die Anspielungen auf Frankfurter und hessische Prominenz verstanden haben: Aber – jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist natürlich rein zufällig.

Und wenn sich … in … wiedererkennen will, sollte er oder sie die Beschreibung der Person noch mal ganz genau durchlesen: Sind Sie wirklich so? Nein? Dann sind Sie vermutlich auch nicht gemeint.

Außerdem, wird, wer mich kennt, einige Menschen aus meinem Umfeld wiedererkannt haben. Das geschah natürlich mit deren Einverständnis. Und auch ich selbst trete übrigens mehrfach in den Romanen auf – meist in nicht sehr sympathischen Rollen.

Die Agentur “stop!” (mit Ausrufezeichen) aus Westend Blues ist eine typische “New Economy”-Agentur. Das Vorbild ist nach Platzen der Blase untergegangen – zu Recht. Und, nein, der Name wird nicht verraten.

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist?2019-01-19T12:01:44+01:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

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