Word & Impact House Band

Neun virtuelle Persönlichkeiten, ungezählte Instrumente, keine Genregrenzen: Die Word & Impact House Band liefert den KI-generierten Sound zu »Wort & Wirkung« – von Funk und Metal bis zu Stilen, die vermutlich erst im Refrain erfunden werden. Menschliche Lyrics treffen auf künstliche Stimmen und digitale Spielfreude.

Word & Impact House Band – die virtuelle KI-Band
Sie spielen alles. Notfalls erfinden sie es vorher. Die Word & Impact House Band bei einem ihrer seltenen Auftritte außerhalb des Rechenzentrums. Neun künstliche Klangwesen, ungezählte Instrumente und kein Genre, das den Abend unbeschädigt übersteht.

Neun Klangwesen, kein Genre und sehr viele Möglichkeiten

Die Word & Impact House Band ist überall dort zu Hause, wo Worte nicht nur etwas sagen, sondern plötzlich einen Refrain bekommen. Gegründet wurde sie, soweit sich das aus widersprüchlichen Metadaten rekonstruieren lässt, in einer Freitagnacht zwischen einem Podcast-Skript, einer überhitzten Grafikkarte und dem dringenden Wunsch, dass diese Episode jetzt noch einen Song braucht. Seitdem spielt die Band Funk, Metal, Chanson, Elektropop, Jazz, Country, Operette und jede andere Stilrichtung, die sich beschreiben lässt – einschließlich einiger Genres, die während ihrer Erzeugung entstanden und unmittelbar danach wieder verschwanden.

Ihre neun Mitglieder sind virtuelle Musikerpersönlichkeiten; Stimmen, Instrumente und Songs entstehen vollständig mithilfe künstlicher Intelligenz. Nur die Lyrics können menschlichen Ursprungs sein – was erklärt, warum ausgerechnet die unberechenbarsten Textzeilen gelegentlich handgemacht sind. Als Hausband von »Wort & Wirkung« verfügt das Ensemble über ein nahezu unbegrenztes Instrumentarium, ein flexibles Verhältnis zur musikalischen Physik und die seltene Fähigkeit, selbst einen Shanty über Bürokratie wie die logische Zugabe eines Prog-Rock-Konzerts klingen zu lassen.

Ada Vox – Gesang: Ada verfügt über eine Stimme zwischen Soul-Diva, Nachrichtensprecherin und beschädigtem Navigationssystem; vor ihrer Initialisierung soll sie sämtliche jemals aufgenommenen Trennungslieder rückwärts kategorisiert haben.

Milo Byte – Gesang: Milo singt Bariton, Falsett und gelegentlich beides gleichzeitig; seine Karriere begann der Legende nach als falsch beschriftete Audiodatei in einem Ordner namens »Final_final_3«.

Riff Richter – Gitarre: Riff spielt elektrische und akustische Gitarren, Resonatorgitarre sowie das siebensaitige Argumentum; er behauptet, jedes Solo müsse eine These, eine Antithese und mindestens ein unnötig langes Sustain enthalten.

Bea Takt – Bass: Bea bedient E-Bass, Kontrabass und Subfrequenzmöbel; sie wurde berühmt, nachdem ein von ihr gespielter Ton drei Studiolampen dimmte und einem Podcast-Manuskript vorübergehend mehr Bodenhaftung verlieh.

Keyvan Null – Keyboards: Keyvan spielt Klavier, Hammondorgel, Synthesizer und ein digitales Instrument namens Möglichkeitsmaschine; seine Akkorde gelten als so vieldeutig, dass selbst die Musiktheorie gelegentlich um Bedenkzeit bittet.

Dr. Loop van der Schlag – Schlagzeug: Loop beherrscht Drumset, Percussion und algorithmisches Klappern; promoviert hat er angeblich über die Frage, wie viele Takte ein Fill dauern darf, bevor es als eigenständige Episode veröffentlicht werden muss.

Tilda Tröt – Multiinstrumentalistin: Tilda spielt Trompete, Flügelhorn, Akkordeon, Glasharfe und den pneumatischen Gedankentrichter; sie kam zur Band, nachdem sie bei einem virtuellen Vorspiel versehentlich das WLAN in B-Dur moduliert hatte.

Saxon P. Quirk – Multiinstrumentalist: Saxon wechselt zwischen Saxophon, Klarinette, Theremin, singender Säge und Quantenkazoo; ausgebildet wurde er an einem Konservatorium, das laut Geodaten existiert, laut Gebäudeversicherung jedoch nicht.

Nova Posaunova – Multiinstrumentalistin: Nova spielt Posaune, Violine, Drehleier, Waterphone und rückwärts gestimmte Mondsichel; früher leitete sie das Orchester eines Kreuzfahrtschiffs, das ausschließlich durch generative Gewässer fuhr.

Gemeinsam sind sie die Word & Impact House Band: neun künstliche Charaktere mit einer sehr realen Vorliebe für große Refrains, kleine musikalische Katastrophen und Songs, die genau so lange existieren mussten, bis jemand auf »Generieren« klickte.

Alben:

Wort & Wirkung – Songs aus dem podcast

Wort & Wirkung – Vol. 1

Songs aus dem gleichnamigen Podcast
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Songs:

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