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Über mich

Wer ist eigentlich dieser Helmut Barz?

Über mich2020-05-25T11:45:07+02:00

Biografie (oder so etwas ähnliches)

Okay, hier das, was es über mich zu wissen gibt: Ich bin 1969 (Sternzeichen Stier, Aszendent Krebs, Murmelzeichen Panda) geboren und weder Furry noch höheres Wesen. Auch kein Untoter. Nach meinem Ableben hätte ich jedoch nichts gegen eine Existenz als Gespenst, zum Beispiel als Hausgeist der Deutschen Bibliothek (sofern ich dann noch die Bücher aus dem Regal nehmen und lesen kann). Eine Wiedergeburt als Panda wäre jedoch auch in Ordnung.

Ich bin zwar in Braunschweig geboren, aber in St. Peter-Ording an der Nordseeküste aufgewachsen. Dort habe ich 1988 artig mein Abitur gemacht. Nach zwei Jahren Arbeit an verschiedenen Berliner Theatern habe ich dann Theaterwissenschaften in Gießen studiert – ja, genau da. Die Eingeweihten wissen, wovon ich spreche.  Darauf aufbauend studierte ich dann von 1995 bis 1998 Theaterregie in Frankfurt am Main.

Seit 1998 bin ich freier Regisseur, Autor und KfA (Kreativer für alles) in der Werbung. Inszeniert habe ich unter anderem in Kapstadt, Stuttgart, Frankfurt und Celle. Als freiberuflicher Kreativdirektor, Texter, Übersetzer und Consultant arbeite ich für B2B-Unternehmen wie IBM oder die ManpowerGroup. Wenn du mehr über diese dunkle Seite meines Schaffens wissen willst, dann besuche mal www.helmut-barz.com.

Irgendwie habe ich es geschafft, in den letzten 10 Jahren sechs Romane zu schreiben und zu veröffentlichen, darunter die erfolgreiche Reihe um die Frankfurter Kriminalpolizistin Katharina Klein, den Horror/Noir-Thriller Ein dreckiger Job, sowie die bosthaft-flauschige Satire Brumm! – Eine schwarz/weiße Fabel für das postfaktische Zeitalter.

Seit Juli 2009 bin ich Mitglied im SYNDIKAT – der Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur. Seit 2019 bis ich zudem Mitglied im Phantastik-Autoren-Netzwerk PAN.

Ich wohne in Offenbach am Main (freiwillig, da gibt es viel Wohnung fürs Geld) und verbringe sehr viel Zeit auf Reisen oder bei meiner Lebensgefährtin in einem kleinen Dorf bei Wetzlar. Meinen Roman Damenopfer habe ich übrigens in New York geschrieben – lange Geschichte.

Romane

  • Eine Homage an meine ehemalige Heimat, die Nordseeküste und an die Schauerliteratur des 19. Jahrhunderts.
  • Erschienen 2015 bei edition coeurart
  • Suspendiert, des Mordes beschuldigt, Killer auf den Fersen und zur Babysitterin degradiert: Genau der richtige Zeitpunkt für Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.
  • Erschienen 2009 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Klein muss untertauchen und nutzt die Gunst der Stunde für einen Urlaub. Doch auch im Paradies lauert der Tod.
  • Erschienen 2011 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Klein auf den Spuren der Mörder ihrer Familie. Und ihre Widersacher gehen über Leichen, um die Aufklärung ein für alle Mal zu verhindern …
  • Erschienen 2012 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Kleins erster Fall als Leiterin einer neuen Ermittlungseinheit. Und der hat es in sich.
  • Erschienen 2015 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Der Dämon Eshr’el ist auf Verbrecherjagd. Bis eine schwarze Seele den Spieß umdreht …
  • Erschienen 2019 bei Feder & Schwert Köln

Theater und anderes

  • Ein Stück über die Peanuts-Charaktere von Charles M. Schultz.
  • Uraufgeführt 1992 in Köln.
  • Neufassung des Librettos.
  • Uraufgeführt 1994 in Düsseldorf.
  • Computer sind doof. Sie tun exakt, was wir ihnen sagen. Ob das auch das ist, was wir wollen, steht auf einem anderen Blatt.
  • Erschienen in der Zeitschrift c’t 2001. (Ausgaben 19/20)
  • Ein Mann wartet auf den Besuch Gottes. Und erlebt eine Überraschung.
  • Uraufgeführt durch das Thiele-Neumann-Theater 2010

Fragen & Antworten

Deine Frage ist hier nicht beantwortet? Dann immer her damit. Einfach über meine Kontakt-Seite oder per Mail: helmut@helmut-barz.de

Welcher deiner bisherigen Jobs hat dir am meisten Spaß gemacht?2020-04-30T10:39:38+02:00

Spaß haben mir eigentlich fast alle meine Jobs gemacht. Ich bin in der glücklichen Lage, meinen Lebensunterhalt zumeist mit den Dingen verdienen zu können, die ich gerne mache und/oder die ich irgendwann mal gelernt habe. Vom fiktionalen Schreiben einmal abgesehen war jedoch das Inszenieren im Theater sicher am befriedigendsten.

Aktuell verdiene ich mein Geld hauptsächlich als Texter und Übersetzer. Beides macht mir auch Spaß und stellt mich ständig vor neue intellektuelle Aufgaben. Sei es, mir neue Themen draufzuschaffen. Sei es, mir neue Wege auszudenken, auf den ersten Blick wenig sexy wirkende Inhalte zu vermitteln. Oder sei es nur, aus einem wenig prickelnden englischen Text einen deutschen zu machen, der rockt.

Andere Menschen kommen auf den Hund, du kommst auf den Panda. Wieso ausgerechnet ein Panda?2020-04-30T10:41:01+02:00

Pandas sind schon seit meiner Kindheit meine Lieblingstiere. So wie andere Leute Katzenvideos schauen, kann ich stundenlang auf Channels wie iPanda (https://www.youtube.com/user/iPandaChannel) abhängen. Mir liegt auch die sture, dickköpfige (wenn auch manchmal tollpatschige) Art der Tiere. Auf ihre Weise sind sie völlig aus der Zeit gefallen und so etwas wie Propheten der Entschleunigung.

Intellektuell faszinieren mich Pandas auch, weil sie sich völlig jeglicher Ökonomisierung entziehen – damit unserem kapitalistischen Zeitgeist. Man denke nur an die vielen Milliarden, die in die Erhaltung dieser Art geflossen sind. Jede andere Tierart hätte bei so viel Engagement den asiatischen Kontinent längst in großen Horden überrannt. Doch Pandas scheinen sich zu sagen: „Fortpflanzen? Wozu? Gib mir lieber noch etwas Bambus.“

Das ist eine Mentalität, mit der ich mich anfreunden kann.

Du hast dich inzwischen in verschiedenen Genres mit dem Schreiben versucht. Fällt dir ein Genre leichter als ein anderes?2020-04-30T10:42:56+02:00

Bei jedem neuen Buchprojekt, dass ich beginne, stelle ich mir bestimmte Lernaufgaben (implizit oder explizit). So gesehen ist jedes Buch eine Herausforderung für sich, unabhängig vom Genre. Und ich werde auch immer misstrauisch, wenn mir das Schreiben an einem Projekt allzu leicht fällt; das ist nämlich ein guter Indikator dafür, dass ich mich im Klischee bewege.

In welchem Genre ich schreibe, hängt von meinen jeweils aktuellen Vorlieben ab. „Ein dreckiger Job“ entstand zum Beispiel am Ende einer Phase, in der ich sehr viel Urban Fantasy gelesen habe. Da ich versuche, auch scheinbar banale Bücher analytisch zu lesen und zu verstehen, wie sie funktionieren (so eine Geisteswissenschaftler-Marotte) setze ich mich jeweils bewusst oder unbewusst mit den Spielregeln des jeweiligen Genres auseinander. Und die Spielregeln sind überall ähnlich komplex.

Wie kam es zur Idee von “African Boogie”?2020-04-30T10:45:09+02:00

Der Band, der offenbar meine Leser*innen sehr polarisiert hat, ist auch mein Lieblingskind in der Reihe, und das nicht nur, weil ich darin meine Liebe zum afrikanischen Kontinent und meine Schwärmerei für Agatha Christie und Dorothy L. Sayers ausleben konnte.

Die Keimzelle für das Buch legte einen Fernsehbericht zu den Wahlen in Kenia im Jahr 2008. Diese offensichtlich manipulierten Wahlen führten zu starken Unruhen. Die Fronten verliefen so, dass die Touristen an der Küste nicht mehr zu den Flughäfen in Mombasa und Nairobi gelangen konnten und fürs Erste in ihren Resorts und Hotels festsaßen. Der Fernsehbericht beschäftigte sich unter anderem mit einem dieser Resorts und der dort zwangsweise aufenthaltsverlängerten deutschen Urlauber*innen. Diese legten jedoch einen beeindruckenden Stoizismus an den Tag: Wenn wir schon festsetzen, dann können wir das Ganze auch genießen. Bedroht fühlten sie sich nicht. Auch wenn sie aus ihrem Resort nicht raus konnten und die Lebensmittelversorgung via Hubschrauber erfolgte.

Daraus ist bei mir die Idee entstanden: Das wäre doch eigentlich ein tolles Setting für so einen richtig typischen Agatha-Christie-Krimi, wenn auch mit deutschen Touristen anstatt englischen Reisenden. Fehlt nur noch ein passender Mörder. Und ein Ermittler. Das Ganze habe ich mir dann erst mal auf einer Karteikarte notiert und mehr oder minder vergessen.
Dann stand auf einmal der Verlag mit dem Wunsch nach einem zweiten Band bei mir vor der Tür. Und ich habe meine Ideen durchforstet. Dabei bin ich wieder auf diese Karteikarte gestoßen. Zunächst habe ich den Gedanken verworfen. Katharina Klein ist sicher manches, doch sicher keine Agatha-Christie-Ermittlerin. Wenn man sie schon verorten will, dann doch eher in der amerikanischen Hardboiled-Literatur, der ich dann übrigens in „Dolphin Dance“ (https://www.coeurart.de/produkt/dolphin-dance-originalausgabe/) eine eigene Hommage gewidmet habe, die allerdings subtiler daherkommt als in „African Boogie“.

Doch meine Gedanken sind immer wieder zu dieser Idee zurückgekehrt. Und plötzlich fand ich die Frage, was eigentlich passiert, wenn sich eine Hardboiled-Ermittlerin in einen Agatha-Christie-Krimi verirrt, ausgesprochen spannend. Und so habe ich dann spaßeshalber mal angefangen, das Buch zu konzipieren. Und irgendwie bin ich dann dabei geblieben.

Ich habe die Handlung dann allerdings nach Tansania verlegt und eine etwas einfachere Lösung geschaffen, um die Urlauber zu isolieren. Der Hintergrund der Unruhen in Kenia ist ausgesprochen komplex und hätte zu viele Buchseiten beansprucht.

Ist es dir bei deinen Büchern, trotz vorheriger Planung passiert, dass sich eine Figur anders entwickelt hat, als du es anfangs gedacht hast?2020-04-30T10:45:39+02:00

Das passiert eigentlich ständig. Figuren entwickeln beim Schreiben immer ein Eigenleben, nicht nur die Hauptfiguren. Ein gutes Beispiel dafür ist übrigens Laura aus „Westend Blues“, die ich eigentlich schon nach zwei Kapiteln wieder abschieben wollte, die sich dann jedoch eigenständig weiterentwickelte und sich als hervorragende dramaturgische Triebkraft erwies.

Noch viel krasser war es im Fall von Augustin (African Boogie, https://www.coeurart.de/produkt/african-boogie-katharina-klein-im-urlaub-ebook/), der eigentlich nicht mehr als ein kleines Kabinettstückchen sein sollte. Eine Hommage an einen Reiseführer, den ich mal in Namibia kennengelernt habe: einen stolzen Herero, der jedoch fließendes Deutsch mit breitem sächsischem Akzent sprach. Das ist in Namibia übrigens gar nicht so selten. Die damals noch existente DDR hat die Widerstandsbewegung des Landes gegen die auch hier existierende Apartheid unterstützt und viele Schwarze zum Studieren in die DDR eingeladen. Hoffnung war wohl, dass nach dem Fall der Apartheid aus Namibia so etwas wie eine blühende Keimzelle des Sozialismus in Afrika werden soll. Bei mir wurde dann daraus ein Luftfahrtingenieur, der in Aachen studiert hat, und der mit einer großen Liebe zum deutschen Volkslied gesegnet ist.

Augustin erwies sich dann aber als ausgesprochen praktisch. Sonst hätte ich für viele Aufgaben, die er im Buch übernimmt, immer einzelne Figuren einführen müssen.

Welcher Teil eines Buches reizt dich am meisten? Der Beginn, wenn du die Figuren den Lesern vorstellst oder der Schluss, wenn der Leser sich von den Figuren verabschieden muss?2020-04-30T10:47:17+02:00

Das ist ganz unterschiedlich. Allerdings schreibe ich bei meinen Büchern gerne den Anfang und den Schluss zuerst, damit ich den Anfangspunkt und den Endpunkt meiner Reise habe. Ich bereite meine Bücher auch relativ genau vor. Dabei entstehen bereits Skizzen Szenen, auf die ich mich besonders freue. Andere erfüllen mich eher mit Angst.

Allerdings sind meine Lieblingsszenen häufig die, die dann beim Überarbeiten ganz zum Opfer des Rotstifts oder zumindest massiv gekürzt werden. „Kill your darlings“, wie der oft William Faulkner zugeschriebene, jedoch von Sir Arthur Quiller-Couch stammende Schreibratschlag heißt. Ein Beispiel dafür ist eine erst in der Final Edition wieder enthaltene Szene in „African Boogie“, in der Augustin und Katharina vor ihrem Flug nach Mafia Island in das Zentrum von Daressalam fahren.

Du sagst, dass deine Charaktere Ähnlichkeiten zu realen Personen haben können, aber wie ist es mit den Orten in deinen Büchern?2020-04-30T11:05:53+02:00

Viele Orte in meinen Büchern haben ihre Entsprechung in der Realität. Oft sind das Orte, die mir gefallen. Typisches Beispiel ist die Karl-Kreutzer-Villa, die Heimat der Sonderermittlungseinheit seit „Damenopfer“. Diese am Main gelegene Villa ist in weiten Teilen dem Liebieghaus nachempfunden, das übrigens eine vergleichbar dramatische Geschichte hat und im Sommer einer der schönsten Orte in der Frankfurter Innenstadt ist.

Andere Orte verwende ich mit einem gewissen Augenzwinkern, weil ich diese kenne und Frankfurter natürlich wissen wer oder was gemeint ist. So gibt es übrigens tatsächlich ein italienisches Restaurant, das als Vorbild für Antonio Kurtz’ Imperiumssitz gedient hat. Das „Blaue Café“ basiert auf der Balalaika, wenn auch auf den Räumlichkeiten des ersten Standorts hinter der Dreikönigskirche.

Wieder andere Orte nutze ich, um etwas über die Personen auszusagen. Katharina Klein wohnt beispielsweise in einer Eigentumswohnung im Frankfurter Westend – ein subtiler Hinweis darauf, dass sie offenbar nicht ganz unvermögend ist (was ja im Laufe der Bücher eine entscheidende Rolle spielt).

Weitere Orte nutze ich, weil ich sie eben brauche, zum Beispiel das Frankfurter Polizeipräsidium. Die Architektur im Inneren des Polizeipräsidiums habe ich jedoch massiv fiktionalisiert, um kein potenzielles Sicherheitsrisiko zu schaffen.

Im neuen Roman „Brumm!“ nutze ich viele Orte in Offenbach. So liegt etwa die Hinterhofmanufaktur, in der die fiktive Werbeagentur des Buches angesiedelt ist, in meiner unmittelbaren früheren Nachbarschaft. Das „Haus der Schmerzen“ (Textildiscounter-Filiale, SM-Studio, Zahnarztpraxis) gibt es auch.

Andere Orte wiederum entspringen vollständig meiner Phantasie, etwa die „Zwillingsvillen“ in „Dolphin Dance“ oder das Luxusresort „Golden Rock“ aus „African Boogie“.

Wie kamst du zum Schreiben?2019-01-19T11:50:31+01:00

Nun, eigentlich habe ich mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben, so lange ich denken (und schreiben) kann. Ich bin zwischen vielen Büchern aufgewachsen, mein Vater ist selber Schriftsteller, und so war Schreiben für mich etwas ganz Natürliches.

Intensiver habe ich mich dann während meines Studiums damit beschäftigt, anfangend mit Theaterstücken und Kurzgeschichten. Eine Kurzgeschichte von mir wurde im Jahr 2000 in der Computerzeitschrift c’t veröffentlicht.

Mein schreiberisches Talent hat mich dann auch in die Werbung geführt – zu einer Tätigkeit, die mir sehr viel Spaß macht und mich ernährt.

Im Jahr 2003 hatte ich eine persönliche Krise, die ich überwunden habe, indem ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und meinen ersten Roman geschrieben habe: “Weißes Blut – Phantastischer Roman aus böser alter Zeit”, den ich 2015 unter dem Titel “Die Herrin. Schaurige Novelle aus böser, alter Zeit” neu veröffentlicht habe.

Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Langform (von der ich immer geträumt habe) liegt, und ich hoffe, dass ich die vielen, vielen Romanprojekte in meiner Schublade noch verwirklichen kann.

Hast auch Kurzgeschichten geschrieben? Wo kann man die lesen?2019-01-22T11:39:59+01:00

In der Tat habe ich auch Kurzgeschichten und andere Kurzprosa geschrieben. Meine erste Veröffentlichung war die Kurzgeschichte My Home is My Castle, die 2001 in zwei Ausgaben der Computerzeitschrift ct’ erschien.

Ich schreibe kürzere Texte aus den unterschiedlichsten Anlässen, manchmal für mich zum Amüsement, manchmal als Geschenk für Freunde, manchmal als Wettbewerbsbeitrag. Und in fast jedem Jahr schreibe ich eine Weihnachtsgeschichte, die ich unter anderem hier auf der Website veröffentliche.

Welche Texte für das Theater hast du geschrieben?2019-01-22T11:40:06+01:00

Hier mal eine kleine Auswahl von Texten, die mir besonders am Herzen liegen. Einige dieser Texte werde ich nach und nach als eBooks veröffentlichen. wenn Sie darüber informiert werden möchten, abonnieren Sie doch ganz einfach meinen Newsletter.

Wenn du einen der Texte lesen möchtest, weil du an einer möglichen Aufführung interessiert bist, schreib mir einfach eine Mail: helmut@helmut-barz.info

Der Lerche rot gemaltes Lied – ein Monolog

Die Museumswärterin Katharina Gerlinde Streifft sitzt an einem Novembermorgen in der Museumsvorhalle, wartet auf Besucher und sinniert über das Leben, die Liebe und die bildende Kunst. Am Tag zuvor hat sie erfahren, dass sie unheilbar erkrankt ist … Immer noch einer meiner persönlichen Lieblingstexte.

Der letzte Henker – eine schwarze Komödie

In einem zivilisierten Land ähnlich dem unseren: Der letzte Henker trifft auf seine letzte Delinquentin. Man kommt ins Gespräch, denn irgendwie muss man die Zeit bis zur Exekution ja rumkriegen.

The Devil’s Blues – eine Komödie über den Teufel und den lieben Gott

Käme der Teufel auf Erden zurück wie prophezeit, wäre er wohl sehr enttäuscht: Es gäbe kaum noch etwas für ihn zu tun. Doch wie kommt er nach Hause, wenn die große Endschlacht zwischen Gut und Böse ausfällt?

Die Herrin – eine schaurige Moritat aus böser, alter Zeit

Als der junge Jurist Jonathan Hansen kurz nach seinem Examen zum Amtsrichter von Broiversum ernannt wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch in dieser norddeutschen Kleinstaft treibt ein Vampir sein Unwesen – was die Bewohner allerdings nicht wirklich zu stören scheint. Dieses Stück war auch die Vorlage für meinen Roman Die Herrin.

 

Wo schreibst Du am liebsten? Zuhause im stillen Kämmerlein oder lieber im Café etc mit viel Trubel drumherum?2019-01-19T11:56:42+01:00

Das kommt ganz darauf an. Konzeptarbeiten und Bearbeiten/Korrekturlesen mache ich gerne in Cafés, oder, wenn ich mehr Ruhe brauche, in der Bibliothek. Da finde ich dann im Zweifelsfalle auch Informationen, die ich brauche. Aber Korrigieren/Planen mit Stift und Papier, dazu guter Kaffee und Menschen um mich herum – das genieße ich.

Das eigentliche Schreiben erledige ich in der Regel frühmorgens und vormittags, entweder an einem meiner Schreibtische (Ich habe zwei unterschiedliche Arbeitsplätze in meiner Wohnung und einen eigenen Arbeitsplatz im Haus meiner Lebensgefährtin) oder, im Frühling/Sommer, wenn das Wetter entsprechend ist, auf meinem Balkon.

Manchmal jedoch sehne ich mich auch beim Schreiben nach Abwechselung. In meiner Zeit in New York etwa habe ich viel in meinem Stammcafé (Fair Weather Bushwick, leider inzwischen geschlossen) geschrieben. Meistens die letzten ein bis zwei Seiten des Tages.

Ärgerst du dich über schlechte Rezensionen? Oder stehst du da eher drüber?2019-01-19T11:55:03+01:00

Zunächst einmal die Antwort des welterfahrenen alten Sacks:

Jede Kritik, solange sie keine reine Schmähung ist, ist natürlich berechtigt und ich versuche, sie ernstzunehmen, eine Lehre für mich daraus zu ziehen und Kritikpunkte, denen ich zustimme, bei der nächsten Runde zu berücksichtigen. Ich bemühe mich, Kritiker und Kritiken zu akzeptieren und im Zweifelsfalle drüberzustehen.

Und nun die etwas emotionalere Antwort:

Ein Buch ist wie ein Kind und somit natürlich zu schützen. entsprechend tun mir negative Kritiken auch mal weh, speziell wenn sie unfair und “unter der Gürtellinie” sind. Ich denke, das geht fast jedem Autor so. Ich ärgere mich jedoch nur, wenn das Gesagte eklatant falsch und beleidigend ist. Aber ich zwinge mich, im Zweifelsfalle nicht zu reagieren, bzw. falls nötig sachliche Fehler ruhig klarzustellen.

Für mich wichtige Erkenntnis:

Man kann es nicht allen rechtmachen. Literatur ist Geschmacksfrage. So gesehen bin ich persönlich sogar skeptisch (und mit gutem Grund) wenn ein Buch nur positive Kritiken erntet. Problematisch ist es nur, wenn Kritiker ihren persönlichen Geschmack zum allgemein gültigen Kriterium erheben.  Aber das passiert Gottseidank recht selten. Wenn Kritiken subjektiv und vom Geschmack geprägt sind, wissen dass die Kritiker zumeist und sagen das auch so.

Welche Dienstleistungen bietest du an?2019-01-19T11:48:25+01:00

Strategie und Beratung: Ich berate Unternehmen in ihrer Marken- und Produktkommunikation mit einem Schwerpunkt auf Storytelling. Gelegentlich werden meine Fähigkeiten intern gebraucht – wenn es etwa darum geht, bestimmte Probleme und Herausforderungen im Betrieb und im Umgang mit den Mitarbeitern untereinander zu thematisieren und in ein gutes Schulungsmodell umzusetzen. Zumeist jedoch erarbeite ich zusammen mit den Kunden die Markenstory und entwickele Vorschläge für die Kommunikation von der Einzelmaßnahme bin hin zu medienübergreifenden Kampagne.

Text: Einerlei, in welchen Medien sie letztlich realisiert werden: Geschichten beginnen praktisch immer auf dem Papier – in Form von Texten, Skripten, Handlungsanweisungen und Konzepten. Ein Hauptteil meiner Arbeit besteht daher aus der Texterstellung vom Anzeigentext bis zum Drehbuch, vom Gesprächsleitfaden bis zum Slogan.

Regie: Ich komme vom Theater und stelle diese Seite meines Könnens gerne in die Realisierung von Projekten. So habe ich bisher schon ca. 50 Filme (co-)inszeniert, war bei mehreren Bühnenhows und Unternehmenstheaterprojekten federführend und habe auch bereits Ideen und Inhalte für multimediale Installationen geliefert.

Übersetzungen: Gerade in den letzten Jahren bin ich oft zwischen deutschen und dem englischen Sprachraum hin- und hergewechselt. Meine Kenntnisse von Sprachen und Kulturen stelle ich gleichfalls in den Dienst meiner Kunden: Ich erstelle Übersetzungen für das Sprachpaar Englisch/Deutsch. Dabei verstehe ich mich als Botschafter zwischen Kulturräumen – mein Ziel ist nicht allein die trockene Übersetzung, sondern die Übertragung von Inhalten und Formen in den kulturellen Horizont der jeweils anderen Sprache.

Was ist Professional Storytelling?2019-01-19T11:46:07+01:00

Jeder Marke, jedes Produkt lebt von einer Geschichte, die erzählt werden will. Diese Geschichten zu erzählen, Marken und Produkte in ein Universum aus Worten zu kleiden: Das ist mein Brotberuf (da ich von meinen Büchern allein noch nicht leben kann): Ich schreibe für Werbung und Unternehmenskommunikation, entwickele sogenannte Marken- und Produktstories und arbeite als Regisseur oft auch an der medialen Umsetzung mit. Oft fließt dabei das, was ich beim Schreiben meiner Bücher gelernt habe, in die Arbeit ein – und umgekehrt. Corporate Storytelling kann dabei sehr unterschiedliche Formen annehmen: Mal ist es das virale Video, mal eine Bühnenshow, mal muss die Geschichte eines Referenzkunden in Wort und Bild geschildert werden.

Von der Werbung zum Krimi: Wie geht das?2019-01-19T11:52:53+01:00

Zunächst einmal: Ich arbeite gerne in der Werbung – das ist nicht nur ein Day-Job, sondern ziemlich erfüllend.

Aber um die Frage zu beantworten: Beides verlangt eine Lust am Geschichten-Erzählen. Auch in der Werbung muss ich oft genug sehr komplexe Inhalte in eine unterhaltsame und verdauliche Story verpacken, daher sind beide Bereiche (bei beiden sitze ich hauptsächlich am Schreibtisch und schreibe) nicht so unterschiedlich.

Aber ich hatte immer den Traum, einen Roman zu schreiben – und, in weiter Ferne, vom Erzählen meiner eigenen Geschichten leben zu können.

Wenn du Westend Blues liest, wirst du übrigens sehen, dass die Werbung auch in den Romanen ihre Spuren hinterlassen hat …

Arbeitest du noch immer in der Werbung und Unternehmenskommunikation?2019-01-19T11:51:37+01:00

Ja, und daran wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern.Wenn du also einen versierten Texter brauchst …

Mehr über meine Arbeit als freier Experte für Unternehmenskommunikation erfährst du unter http://www.helmut-barz.com.

Wie kann man dich buchen?2019-01-19T11:48:04+01:00

Natürlich. Nimm einfach Kontakt mit mir auf.

Weitere Informationen und viele, viele Beispiele findest du auf meiner “professionellen Website”: http://www.helmut-barz.com

Ist die Antwort auf alles wirklich 42?2019-01-19T11:57:20+01:00

Davon ging man lange Jahre aus und auch jetzt gibt es anekdotische Evidenz, dass dem so ist.

Neuere Theorien vermuten allerdings, dass die Antwort 11, 22, 54 oder 943.123.760 (zufällig auch die Summe der beantragten Forschungsgelder zum Klären dieser Frage) ist.

In jedem Fall sollte man immer ein Handtuch dabei haben.

Stimmt es, dass du Liebesbriefe auf Bestellung schreibst?2019-01-19T11:53:59+01:00

Ja, das stimmt: Im Rahmen meiner Arbeit als Texter biete ich auch persönliche Texte, darunter Liebesbriefe an, wenn ich auch dieses Segment nicht mehr explizit bewerbe und nur sehr wenige Aufträge in dem Bereich annehme.

Das mag etwas sonderbar klingen: Ich schreibe Liebesbriefe (noch nicht so außergewöhnlich) für Andere (soll schon mal vorkommen) als kommerzielle Dienstleistung (wer hat da “Gefühlsprostitution” gerufen?).

Dabei hatte das Ganze ganz harmlos angefangen: Da ich gerne Briefe schreibe (ich bin schwerhörig und habe daher eine Abneigung gegen das Telefonieren), habe ich schon immer für Freunde und Bekannte Geschäftskorrespondenz entworfen, z.B. Bewerbungen. Meine Arbeit erwies sich als recht erfolgreich, so dass irgendwann meine Visitenkarte anfing zu wandern, und immer mehr Freunde von Freunden, und Freunde von Freunden von Freunden kamen. So dass ich schließlich aus dem “Zahl-mir-ein-Abendessen”-Stadium raus war, und einen Teil meines Lebensunterhaltes damit verdiente.

Irgendwann kam dann mal einer dieser Kunden mit, so druckste er herum, “…so etwas Ähnliches wie ein Bewerbungsbrief”. Das war mein erster Auftrag für einen Liebesbrief. Dieser Service sprach sich herum, meine Visitenkarte fing an, unter der Hand zu wandern, meine Telefonnummer und Email-Adresse wurden in kleinen Spickzetteln weitergegeben.

Habe ich Probleme damit? Nein. Denn ich betreibe keine Abzocke (schon mal sehr wichtig), verspreche nichts, was ich nicht halten kann (deshalb lehne ich Aufträge auch schon mal ab) und ich bemühe mich um eine enge Kooperation mit meinem Klienten, so dass auch er an der Briefentstehung partizipieren kann, es ist also auch sein Brief.

Diese Dienstleistung bei mir ist recht teuer, da sehr arbeitsintensiv. Außerdem will ich in diesem Bereich kein “Billigheimer” werden, denn ein Liebesbrief soll immer etwas ganz Besonderes sein. Ich führe intensive Vorgespräche, schreibe mehrere Entwürfe, überlege, wann und wie der Brief die Empfängerin/den Empfänger erreicht (ja, ich habe auch Kundinnen), manchmal entsteht sogar ein richtiger Event daraus. Vor allem im Frühjahr arrangiere ich häufiger “Verlobungs-Events”, die dann eben etwas spritziger, witziger und einprägsamer ausfallen.

Außerdem bespreche ich mit meinen Kunden gerne eine langfristige Strategie, denn so einen Brief kann man maximal zwei mal fremdschreiben lassen, dann ist der Klient auf sich allein gestellt. Außerdem, so stelle ich immer mehr fest, ist der Brief manchmal nicht das Entscheidende, sondern, dass der Klient einfach mal mit jemandem, der ihn nicht wertet, sondern freundlich und zielorientiert berät, über die Situation sprechen kann. Denn die Sprache ist es ja, die ihm im Kontakt mit dem “Objekt seines Begehrens” weg bleibt.

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