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Über mich

Wer ist eigentlich dieser Helmut Barz?

Über mich2019-02-04T20:04:39+00:00

Biografie (oder so etwas ähnliches)

Okay, hier das, was es über mich zu wissen gibt: Ich bin 1969 (Sternzeichen Stier, Aszendent Krebs, Murmelzeichen Panda) geboren und weder Furry noch höheres Wesen. Auch kein Untoter. Nach meinem Ableben hätte ich jedoch nichts gegen eine Existenz als Gespenst, zum Beispiel als Hausgeist der Deutschen Bibliothek (sofern ich dann noch die Bücher aus dem Regal nehmen und lesen kann). Eine Wiedergeburt als Panda wäre jedoch auch in Ordnung.

Ich bin zwar in Braunschweig geboren, aber in St. Peter-Ording an der Nordseeküste aufgewachsen. Dort habe ich 1988 artig mein Abitur gemacht. Nach zwei Jahren Arbeit an verschiedenen Berliner Theatern habe ich dann Theaterwissenschaften in Gießen studiert – ja, genau da. Die Eingeweihten wissen, wovon ich spreche.  Darauf aufbauend studierte ich dann von 1995 bis 1998 Theaterregie in Frankfurt am Main.

Seit 1998 bin ich freier Regisseur, Autor und KfA (Kreativer für alles) in der Werbung. Inszeniert habe ich unter anderem in Kapstadt, Stuttgart, Frankfurt und Celle. Als freiberuflicher Kreativdirektor, Texter, Übersetzer und Consultant arbeite ich für B2B-Unternehmen wie IBM oder die ManpowerGroup. Wenn du mehr über diese dunkle Seite meines schaffen wissen willst, dann besuche mal www.helmut-barz.com.

Irgendwie habe ich es geschafft, in den letzten 10 Jahren sechs Romane zu schreiben und zu veröffentlichen, darunter die erfolgreiche Reihe um die Frankfurter Kriminalpolizistin Katharina Klein und mein neuestes Werk Ein dreckiger Job.

Seit Juli 2009 bin ich Mitglied im SYNDIKAT – der Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur.

Ich wohne in Offenbach am Main (frewillig, da gibt es viel Wohnung fürs Geld) und verbringe sehr viel Zeit auf Reisen oder bei meiner Lebensgefährtin in einem kleinen Dorf bei Wetzlar. Meinen Roman Damenopfer habe ich übrigens in New York geschrieben – lange Geschichte.

Romane

  • Eine Homage an meine ehemalige Heimat, die Nordseeküste und an die Schauerliteratur des 19. Jahrhunderts.
  • Erschienen 2015 bei edition coeurart
  • Suspendiert, des Mordes beschuldigt, Killer auf den Fersen und zur Babysitterin degradiert: Genau der richtige Zeitpunkt für Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben.
  • Erschienen 2009 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Klein muss untertauchen und nutzt die Gunst der Stunde für einen Urlaub. Doch auch im Paradies lauert der Tod.
  • Erschienen 2011 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Klein auf den Spuren der Mörder ihrer Familie. Und ihre Widersacher gehen über Leichen, um die Aufklärung ein für alle Mal zu verhindern …
  • Erschienen 2012 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Katharina Kleins erster Fall als Leiterin einer neuen Ermittlungseinheit. Und der hat es in sich.
  • Erschienen 2015 im Sutton-Verlag Erfurt
  • Der Dämon Eshr’el ist auf Verbrecherjagd. Bis eine schwarze Seele den Spieß umdreht …
  • Erschienen 2019 bei Feder & Schwert Köln

Theater und anderes

  • Ein Stück über die Peanuts-Charaktere von Charles M. Schultz.
  • Uraufgeführt 1992 in Köln.
  • Neufassung des Librettos.
  • Uraufgeführt 1994 in Düsseldorf.
  • Computer sind doof. Sie tun exakt, was wir ihnen sagen. Ob das auch das ist, was wir wollen, steht auf einem anderen Blatt.
  • Erschienen in der Zeitschrift c’t 2001. (Ausgaben 19/20)
  • Ein Mann wartet auf den Besuch Gottes. Und erlebt eine Überraschung.
  • Uraufgeführt durch das Thiele-Neumann-Theater 2010

Fragen & Antworten

Deine Frage ist hier nicht beantwortet? Dann immer her damit. Einfach über meine Kontakt-Seite oder per Mail: helmut@helmut-barz.de

Wie kamst du zum Schreiben?2019-01-19T11:50:31+00:00

Nun, eigentlich habe ich mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben, so lange ich denken (und schreiben) kann. Ich bin zwischen vielen Büchern aufgewachsen, mein Vater ist selber Schriftsteller, und so war Schreiben für mich etwas ganz Natürliches.

Intensiver habe ich mich dann während meines Studiums damit beschäftigt, anfangend mit Theaterstücken und Kurzgeschichten. Eine Kurzgeschichte von mir wurde im Jahr 2000 in der Computerzeitschrift c’t veröffentlicht.

Mein schreiberisches Talent hat mich dann auch in die Werbung geführt – zu einer Tätigkeit, die mir sehr viel Spaß macht und mich ernährt.

Im Jahr 2003 hatte ich eine persönliche Krise, die ich überwunden habe, indem ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und meinen ersten Roman geschrieben habe: “Weißes Blut – Phantastischer Roman aus böser alter Zeit”, den ich 2015 unter dem Titel “Die Herrin. Schaurige Novelle aus böser, alter Zeit” neu veröffentlicht habe.

Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Langform (von der ich immer geträumt habe) liegt, und ich hoffe, dass ich die vielen, vielen Romanprojekte in meiner Schublade noch verwirklichen kann.

Hast auch Kurzgeschichten geschrieben? Wo kann man die lesen?2019-01-22T11:39:59+00:00

In der Tat habe ich auch Kurzgeschichten und andere Kurzprosa geschrieben. Meine erste Veröffentlichung war die Kurzgeschichte My Home is My Castle, die 2001 in zwei Ausgaben der Computerzeitschrift ct’ erschien.

Ich schreibe kürzere Texte aus den unterschiedlichsten Anlässen, manchmal für mich zum Amüsement, manchmal als Geschenk für Freunde, manchmal als Wettbewerbsbeitrag. Und in fast jedem Jahr schreibe ich eine Weihnachtsgeschichte, die ich unter anderem hier auf der Website veröffentliche.

Welche Texte für das Theater hast du geschrieben?2019-01-22T11:40:06+00:00

Hier mal eine kleine Auswahl von Texten, die mir besonders am Herzen liegen. Einige dieser Texte werde ich nach und nach als eBooks veröffentlichen. wenn Sie darüber informiert werden möchten, abonnieren Sie doch ganz einfach meinen Newsletter.

Wenn du einen der Texte lesen möchtest, weil du an einer möglichen Aufführung interessiert bist, schreib mir einfach eine Mail: helmut@helmut-barz.info

Der Lerche rot gemaltes Lied – ein Monolog

Die Museumswärterin Katharina Gerlinde Streifft sitzt an einem Novembermorgen in der Museumsvorhalle, wartet auf Besucher und sinniert über das Leben, die Liebe und die bildende Kunst. Am Tag zuvor hat sie erfahren, dass sie unheilbar erkrankt ist … Immer noch einer meiner persönlichen Lieblingstexte.

Der letzte Henker – eine schwarze Komödie

In einem zivilisierten Land ähnlich dem unseren: Der letzte Henker trifft auf seine letzte Delinquentin. Man kommt ins Gespräch, denn irgendwie muss man die Zeit bis zur Exekution ja rumkriegen.

The Devil’s Blues – eine Komödie über den Teufel und den lieben Gott

Käme der Teufel auf Erden zurück wie prophezeit, wäre er wohl sehr enttäuscht: Es gäbe kaum noch etwas für ihn zu tun. Doch wie kommt er nach Hause, wenn die große Endschlacht zwischen Gut und Böse ausfällt?

Die Herrin – eine schaurige Moritat aus böser, alter Zeit

Als der junge Jurist Jonathan Hansen kurz nach seinem Examen zum Amtsrichter von Broiversum ernannt wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch in dieser norddeutschen Kleinstaft treibt ein Vampir sein Unwesen – was die Bewohner allerdings nicht wirklich zu stören scheint. Dieses Stück war auch die Vorlage für meinen Roman Die Herrin.

 

Wo schreibst Du am liebsten? Zuhause im stillen Kämmerlein oder lieber im Café etc mit viel Trubel drumherum?2019-01-19T11:56:42+00:00

Das kommt ganz darauf an. Konzeptarbeiten und Bearbeiten/Korrekturlesen mache ich gerne in Cafés, oder, wenn ich mehr Ruhe brauche, in der Bibliothek. Da finde ich dann im Zweifelsfalle auch Informationen, die ich brauche. Aber Korrigieren/Planen mit Stift und Papier, dazu guter Kaffee und Menschen um mich herum – das genieße ich.

Das eigentliche Schreiben erledige ich in der Regel frühmorgens und vormittags, entweder an einem meiner Schreibtische (Ich habe zwei unterschiedliche Arbeitsplätze in meiner Wohnung und einen eigenen Arbeitsplatz im Haus meiner Lebensgefährtin) oder, im Frühling/Sommer, wenn das Wetter entsprechend ist, auf meinem Balkon.

Manchmal jedoch sehne ich mich auch beim Schreiben nach Abwechselung. In meiner Zeit in New York etwa habe ich viel in meinem Stammcafé (Fair Weather Bushwick, leider inzwischen geschlossen) geschrieben. Meistens die letzten ein bis zwei Seiten des Tages.

Ärgerst du dich über schlechte Rezensionen? Oder stehst du da eher drüber?2019-01-19T11:55:03+00:00

Zunächst einmal die Antwort des welterfahrenen alten Sacks:

Jede Kritik, solange sie keine reine Schmähung ist, ist natürlich berechtigt und ich versuche, sie ernstzunehmen, eine Lehre für mich daraus zu ziehen und Kritikpunkte, denen ich zustimme, bei der nächsten Runde zu berücksichtigen. Ich bemühe mich, Kritiker und Kritiken zu akzeptieren und im Zweifelsfalle drüberzustehen.

Und nun die etwas emotionalere Antwort:

Ein Buch ist wie ein Kind und somit natürlich zu schützen. entsprechend tun mir negative Kritiken auch mal weh, speziell wenn sie unfair und “unter der Gürtellinie” sind. Ich denke, das geht fast jedem Autor so. Ich ärgere mich jedoch nur, wenn das Gesagte eklatant falsch und beleidigend ist. Aber ich zwinge mich, im Zweifelsfalle nicht zu reagieren, bzw. falls nötig sachliche Fehler ruhig klarzustellen.

Für mich wichtige Erkenntnis:

Man kann es nicht allen rechtmachen. Literatur ist Geschmacksfrage. So gesehen bin ich persönlich sogar skeptisch (und mit gutem Grund) wenn ein Buch nur positive Kritiken erntet. Problematisch ist es nur, wenn Kritiker ihren persönlichen Geschmack zum allgemein gültigen Kriterium erheben.  Aber das passiert Gottseidank recht selten. Wenn Kritiken subjektiv und vom Geschmack geprägt sind, wissen dass die Kritiker zumeist und sagen das auch so.

Welche Dienstleistungen bietest du an?2019-01-19T11:48:25+00:00

Strategie und Beratung: Ich berate Unternehmen in ihrer Marken- und Produktkommunikation mit einem Schwerpunkt auf Storytelling. Gelegentlich werden meine Fähigkeiten intern gebraucht – wenn es etwa darum geht, bestimmte Probleme und Herausforderungen im Betrieb und im Umgang mit den Mitarbeitern untereinander zu thematisieren und in ein gutes Schulungsmodell umzusetzen. Zumeist jedoch erarbeite ich zusammen mit den Kunden die Markenstory und entwickele Vorschläge für die Kommunikation von der Einzelmaßnahme bin hin zu medienübergreifenden Kampagne.

Text: Einerlei, in welchen Medien sie letztlich realisiert werden: Geschichten beginnen praktisch immer auf dem Papier – in Form von Texten, Skripten, Handlungsanweisungen und Konzepten. Ein Hauptteil meiner Arbeit besteht daher aus der Texterstellung vom Anzeigentext bis zum Drehbuch, vom Gesprächsleitfaden bis zum Slogan.

Regie: Ich komme vom Theater und stelle diese Seite meines Könnens gerne in die Realisierung von Projekten. So habe ich bisher schon ca. 50 Filme (co-)inszeniert, war bei mehreren Bühnenhows und Unternehmenstheaterprojekten federführend und habe auch bereits Ideen und Inhalte für multimediale Installationen geliefert.

Übersetzungen: Gerade in den letzten Jahren bin ich oft zwischen deutschen und dem englischen Sprachraum hin- und hergewechselt. Meine Kenntnisse von Sprachen und Kulturen stelle ich gleichfalls in den Dienst meiner Kunden: Ich erstelle Übersetzungen für das Sprachpaar Englisch/Deutsch. Dabei verstehe ich mich als Botschafter zwischen Kulturräumen – mein Ziel ist nicht allein die trockene Übersetzung, sondern die Übertragung von Inhalten und Formen in den kulturellen Horizont der jeweils anderen Sprache.

Was ist Professional Storytelling?2019-01-19T11:46:07+00:00

Jeder Marke, jedes Produkt lebt von einer Geschichte, die erzählt werden will. Diese Geschichten zu erzählen, Marken und Produkte in ein Universum aus Worten zu kleiden: Das ist mein Brotberuf (da ich von meinen Büchern allein noch nicht leben kann): Ich schreibe für Werbung und Unternehmenskommunikation, entwickele sogenannte Marken- und Produktstories und arbeite als Regisseur oft auch an der medialen Umsetzung mit. Oft fließt dabei das, was ich beim Schreiben meiner Bücher gelernt habe, in die Arbeit ein – und umgekehrt. Corporate Storytelling kann dabei sehr unterschiedliche Formen annehmen: Mal ist es das virale Video, mal eine Bühnenshow, mal muss die Geschichte eines Referenzkunden in Wort und Bild geschildert werden.

Von der Werbung zum Krimi: Wie geht das?2019-01-19T11:52:53+00:00

Zunächst einmal: Ich arbeite gerne in der Werbung – das ist nicht nur ein Day-Job, sondern ziemlich erfüllend.

Aber um die Frage zu beantworten: Beides verlangt eine Lust am Geschichten-Erzählen. Auch in der Werbung muss ich oft genug sehr komplexe Inhalte in eine unterhaltsame und verdauliche Story verpacken, daher sind beide Bereiche (bei beiden sitze ich hauptsächlich am Schreibtisch und schreibe) nicht so unterschiedlich.

Aber ich hatte immer den Traum, einen Roman zu schreiben – und, in weiter Ferne, vom Erzählen meiner eigenen Geschichten leben zu können.

Wenn du Westend Blues liest, wirst du übrigens sehen, dass die Werbung auch in den Romanen ihre Spuren hinterlassen hat …

Arbeitest du noch immer in der Werbung und Unternehmenskommunikation?2019-01-19T11:51:37+00:00

Ja, und daran wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern.Wenn du also einen versierten Texter brauchst …

Mehr über meine Arbeit als freier Experte für Unternehmenskommunikation erfährst du unter http://www.helmut-barz.com.

Wie kann man dich buchen?2019-01-19T11:48:04+00:00

Natürlich. Nimm einfach Kontakt mit mir auf.

Weitere Informationen und viele, viele Beispiele findest du auf meiner “professionellen Website”: http://www.helmut-barz.com

Ist die Antwort auf alles wirklich 42?2019-01-19T11:57:20+00:00

Davon ging man lange Jahre aus und auch jetzt gibt es anekdotische Evidenz, dass dem so ist.

Neuere Theorien vermuten allerdings, dass die Antwort 11, 22, 54 oder 943.123.760 (zufällig auch die Summe der beantragten Forschungsgelder zum Klären dieser Frage) ist.

In jedem Fall sollte man immer ein Handtuch dabei haben.

Stimmt es, dass du Liebesbriefe auf Bestellung schreibst?2019-01-19T11:53:59+00:00

Ja, das stimmt: Im Rahmen meiner Arbeit als Texter biete ich auch persönliche Texte, darunter Liebesbriefe an, wenn ich auch dieses Segment nicht mehr explizit bewerbe und nur sehr wenige Aufträge in dem Bereich annehme.

Das mag etwas sonderbar klingen: Ich schreibe Liebesbriefe (noch nicht so außergewöhnlich) für Andere (soll schon mal vorkommen) als kommerzielle Dienstleistung (wer hat da “Gefühlsprostitution” gerufen?).

Dabei hatte das Ganze ganz harmlos angefangen: Da ich gerne Briefe schreibe (ich bin schwerhörig und habe daher eine Abneigung gegen das Telefonieren), habe ich schon immer für Freunde und Bekannte Geschäftskorrespondenz entworfen, z.B. Bewerbungen. Meine Arbeit erwies sich als recht erfolgreich, so dass irgendwann meine Visitenkarte anfing zu wandern, und immer mehr Freunde von Freunden, und Freunde von Freunden von Freunden kamen. So dass ich schließlich aus dem “Zahl-mir-ein-Abendessen”-Stadium raus war, und einen Teil meines Lebensunterhaltes damit verdiente.

Irgendwann kam dann mal einer dieser Kunden mit, so druckste er herum, “…so etwas Ähnliches wie ein Bewerbungsbrief”. Das war mein erster Auftrag für einen Liebesbrief. Dieser Service sprach sich herum, meine Visitenkarte fing an, unter der Hand zu wandern, meine Telefonnummer und Email-Adresse wurden in kleinen Spickzetteln weitergegeben.

Habe ich Probleme damit? Nein. Denn ich betreibe keine Abzocke (schon mal sehr wichtig), verspreche nichts, was ich nicht halten kann (deshalb lehne ich Aufträge auch schon mal ab) und ich bemühe mich um eine enge Kooperation mit meinem Klienten, so dass auch er an der Briefentstehung partizipieren kann, es ist also auch sein Brief.

Diese Dienstleistung bei mir ist recht teuer, da sehr arbeitsintensiv. Außerdem will ich in diesem Bereich kein “Billigheimer” werden, denn ein Liebesbrief soll immer etwas ganz Besonderes sein. Ich führe intensive Vorgespräche, schreibe mehrere Entwürfe, überlege, wann und wie der Brief die Empfängerin/den Empfänger erreicht (ja, ich habe auch Kundinnen), manchmal entsteht sogar ein richtiger Event daraus. Vor allem im Frühjahr arrangiere ich häufiger “Verlobungs-Events”, die dann eben etwas spritziger, witziger und einprägsamer ausfallen.

Außerdem bespreche ich mit meinen Kunden gerne eine langfristige Strategie, denn so einen Brief kann man maximal zwei mal fremdschreiben lassen, dann ist der Klient auf sich allein gestellt. Außerdem, so stelle ich immer mehr fest, ist der Brief manchmal nicht das Entscheidende, sondern, dass der Klient einfach mal mit jemandem, der ihn nicht wertet, sondern freundlich und zielorientiert berät, über die Situation sprechen kann. Denn die Sprache ist es ja, die ihm im Kontakt mit dem “Objekt seines Begehrens” weg bleibt.