The Devil’s Blues

The Devil’s Blues

Eine Komödie über den Teufel und den lieben Gott

Inhalt

Ernest Damien Gripes hat ein gewaltiges Problem: Er ist die leibhaftige Wiedergeburt Satans auf Erden, aber niemand nimmt ihn ernst. Entnervt von einer modernen Welt, deren grauenhafte und apathische Realität selbst die kühnsten Vorstellungen der Hölle mühelos in den Schatten stellt, sehnt sich Gripes nur nach einem: der endgültigen Rückkehr in die heimatliche Unterwelt. Um exorziert zu werden, bittet er Pater John Noster, einen zynischen, agnostischen und bewaffneten Geistlichen, in sein Apartment. Doch Noster hält Gripes lediglich für einen weiteren harmlosen Verrückten mit Profilneurose und weigert sich standhaft, dem teuflischen Wunsch nachzukommen.

Aus dem bizarren Aufeinandertreffen der beiden entwickelt sich rasch ein wahnwitziges Duell, als die scheinbare Realität plötzlich Risse bekommt. Noster und Gripes müssen entsetzt erkennen, dass sie sich auf einer Theaterbühne befinden. Sie spielen offensichtlich und unfreiwillig die Hauptrollen in einer absurden metatheatralischen Komödie über den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse. Während Gripes verzweifelt versucht, seiner Rolle als Fürst der Finsternis gerecht zu werden und die ersehnte Höllenfahrt durch Exorzismus zu erzwingen, schlüpft der kühl kalkulierende Noster notgedrungen in die Rolle des Schöpfers.

Das surreale Kammerspiel eskaliert dramatisch, als plötzlich Maria, ein ahnungsloses Mädchen und Teil von Nosters Gemeinde, die Bühne betritt. Die junge Frau wird unversehens zum perfiden Spielball und Wetteinsatz der beiden himmlisch-höllischen Kontrahenten im Kampf um ihre Seele. Gripes droht zwar damit, Maria in die von Wollust getriebene „Hure Babylon“ zu verwandeln, doch die wahre Gefahr lauert woanders. In einem schockierenden Akt völliger Eskalation und eiskalter Grausamkeit ist es schließlich Noster, der die Grenzen zwischen göttlicher Gnade und teuflischem Wahnsinn endgültig einreißt.

Das Stück entpuppt sich als tiefschwarzes, rasantes Gedankenspiel, das die vermeintlich klaren Fronten zwischen Himmel und Hölle in ein böses, unvorhersehbares Theaterstück um Leidenschaft, Pragmatismus und die wahren Abgründe der Schöpfung verwandelt.

Eckdaten

Genre
Komödie
Personen
2 Männer, 1 Frau (zuzüglich 1 variable Rolle für die Inspizienz)
Spieldauer
100 Minuten, eine Pause
Entstehungsjahr
2022
Status
Manuskript fertig, Uraufführung frei

Zur Ansicht bestellen

Leseprobe:

Devils Blues - eine schwarze Komödie

The Devil’s Blues (Leseprobe)

Ein depressiver Teufel, ein agnostischer Pfarrer und ein mörderischer Kampf um Gut und Böse auf offener Bühne: Eine tiefschwarze Metakomödie über eine Welt, die längst schlimmer ist als die Hölle selbst.