Auch nach mehr als drei Jahrzehnten professionellen Schreibens weiß ich nicht immer, wie sich etwas schreibt, wo ein Komma hingehört oder ob es nach einem Doppelpunkt groß oder klein weitergeht. Dann ziehe ich diese Bücher zurate.
Nachschlagewerke
Wie schreibt sich das noch mal? Bevor ich jetzt den Browser öffne, eine Suchmaske befülle und auf das richtige Ergebnis hoffe, greife ich lieber zu den folgenden beiden Standardwerken und schlage nach. Das geht – old school, wie ich bin – einfach schneller.
Duden: Die deutsche Rechtschreibung
Ja, das Standardwerk hat seinen Platz auf meinem Schreibtisch.
Wahrig Wörterbuch der deutschen Sprache
Leider nicht so regelmäßig aktualisiert, galt dieses Buch früher als „der bessere Duden“, zumal es nicht nur die Wörter selbst, sondern auch grammatische Hinweise sowie Anwendungsbeispiele liefert. Die letzte Edition ist auch schon wieder sieben Jahre alt. Aber wenn man sie gebraucht bekommt, ist sie noch immer ihren Preis wert.
Grammatik und Zeichensetzung
Natürlich könnte ich mich stets durch die Informationen des Rates für deutsche Rechtschreibung wühlen. Allerdings finde ich die nächsten beiden Bücher doch einfacher handzuhaben.
Duden: Ganz einfach! – Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik
Dieser Dreifachband, der dennoch nur das Format eines größeren Taschenbuchs hat, liefert seine Informationen übersichtlich und leicht verdaulich.
Duden: Komma, Punkt und alle anderen Satzzeichen
Hier wird man auch bei exotischeren Fragen fündig – mit zahlreichen Beispielen.
Stil:
Ja, manchmal muss man seinen eigenen Stil doch schulen und hinterfragen. Dazu greife ich stets auf einen Klassiker zurück.
Ludwig Reiners: Stilfibel
Ursprünglich in den 60er-Jahren erschienen und heute vielleicht etwas steif und überkommen anmutend (und auch nur noch antiquarisch erhältlich), kenne ich dennoch kein besseres Buch, um meinen eigenen Stil zu schärfen. Die Fragen, die Reiners stellt, sind noch immer aktuell, seine Lösungen nicht mehr ganz zeitgemäß, auch wenn sie sich noch immer besser lesen als vieles, was mir so auf den Schreibtisch, den E-Book-Reader oder auf den Monitor flattert.
Gendern:
Ja, ich gestehe es: Wo immer möglich und gewünscht, bemühe ich mich um eine geschlechtergerechte und inklusive Sprache. Und es muss nicht immer der Genderstern oder das Binnen-I sein.
Duden: Gendern – ganz einfach!
Duden: Genderleicht!
Wie bei anderen sprachlichen Fragen auch fasst der Duden in diesen beiden Büchern die verschiedenen Ansätze des Genderns zusammen und stellt sie an praktischen Beispielen vor.
ACHTUNG, ALLE LINKS AUF DIESER SEITE SIND AFFILIATE-LINKS UND ICH VERDIENE GELD DAMIT, ICH BÖSER BUBE!



