Dolphin Dance2020-04-24T08:48:14+02:00

“Wir bringen das jetzt zu Ende! Sie und ich! Ein für alle Mal!”

Katharina Klein und Andreas Amendt ermitteln in ihrem persönlichsten Fall: Drei sechzehn Jahre zurückliegende Morde. Eine heiße Spur. Und ein Täter, der auch jetzt noch keine Skrupel kennt.

Frankfurt am Main, Januar 2008: Es trifft sie wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Plötzlich weiß Katharina Klein, wer vor 16 Jahren ihre Familie ermordet hat. Doch warum? Und kann sie den Täter noch dingfest machen?

Gerade zurück aus dem unfreiwilligen Abenteuerurlaub auf Mafia Island und noch vor Antritt des neuen Jobs als Leiterin einer Spezialeinheit für unaufgeklärte Verbrechen stürzt sich Katharina Klein, Frankfurts explosivste Kriminalpolizistin, in den drängendsten unerledigten Fall, den es für sie je gegeben hat.

Doch die Vergangenheit wirft auch unangenehme Fragen auf: nach der Rolle des Gerichtsmediziners Andreas Amendt, in den sich Katharina so gerne verlieben würde, und ihres Mentors Polanski, der den Fall damals untersucht hat. Und nach dem eigenen Vater, denn warum sollte jemand die Familie eines harmlosen Kunsthändlers so professionell auslöschen?

Vor allem aber erweist sich die Vergangenheit als höchst lebendig: Irgendjemand will Katharinas Ermittlungen mit allen Mitteln stoppen und geht dabei wortwörtlich über Leichen.

Eine Odyssee durch das winterlich verschneite Frankfurt beginnt, die erst viele Tage und zahlreiche Tote später endet. Im großen Showdown glauben Katharina und Andreas Amendt, den wahren Täter endlich zu stellen. Oder haben sie sich vielleicht geirrt?

Leseprobe (PDF)

Bibliographische Daten

Taschenbuch: [D] 15,99 € (ISBN 978-3748569114)
eBook: [D] 3,99 € (ISBN 978-3748568698)

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Meinungen zum Buch

Ein Sutton Krimi bester Güte beschert dem begeisterten Leser somit kurzweilige, überraschende und hochkarätige Unterhaltung, während welcher Scharfsinn gefragter ist denn je.F★ZIT: Schlagfertig. Heikel. Obskur.

Paperblog

Mein erster Satz nach Zuschlagen des Buches war: So und wo ist nun Band 4?

Buchkritik.org

Ein Krimi-Reißer – ganz nach dem Geschmack von Sherlock Holmes-FreundInnen, die klug erdachte Morde und deren feinsinnige Aufklärung Blutrünstigkeit und Grausamkeit vorziehen. Verteufelt spannend!

Kultur Extra

Fragen & Antworten zu den Krimis um Katharina Klein

Deine Frage ist hier nicht beantwortet? Dann immer her damit. Einfach über meine Kontakt-Seite oder per Mail: helmut@helmut-barz.de

Wie kam es zum Namen Katharina Klein, trotz des asiatischen Aussehens?2019-01-19T12:00:30+01:00

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, eine, die in Katharinas Biografie selbst liegt, und eine, die etwas mit der Entstehung der Figur zu tun hat.

Die biografische Antwort:

Katharina ist Tochter eines deutschen Vaters und einer koreanischen Mutter, die selbst verständlich verheiratet waren und, wie damals noch üblich, als Eheleute den Nachnamen des Mannes nutzen. Beide Töchter bekamen jedoch sowohl einen deutschen wie auch einen koreanischen Vornamen. Katharina heißt also vollständig: Katharina Yong Klein. Das sie im Aussehen eher der Mutter gleicht, ist eine Laune der Natur.

Die Antwort in Nezug auf die Entstehungsgeschichte des Buches:

Katharina Klein zieht ihre Inspiration aus einer realen Bekannten von mir, einer sehr talentierten Schauspielerin mit asiatischer Mutter und sehr deutschem Namen. Ich fand die Kombination immer sehr spannend, weil sie zunächst mal als Widerspruch in sich funktioniert. Mir war auch wichtig, dass Katharina bei allem exotischen Aussehen auf ihre Weise sehr deutsch ist.

Wie kam es zur Idee von “African Boogie”?2020-04-30T10:45:09+02:00

Der Band, der offenbar meine Leser*innen sehr polarisiert hat, ist auch mein Lieblingskind in der Reihe, und das nicht nur, weil ich darin meine Liebe zum afrikanischen Kontinent und meine Schwärmerei für Agatha Christie und Dorothy L. Sayers ausleben konnte.

Die Keimzelle für das Buch legte einen Fernsehbericht zu den Wahlen in Kenia im Jahr 2008. Diese offensichtlich manipulierten Wahlen führten zu starken Unruhen. Die Fronten verliefen so, dass die Touristen an der Küste nicht mehr zu den Flughäfen in Mombasa und Nairobi gelangen konnten und fürs Erste in ihren Resorts und Hotels festsaßen. Der Fernsehbericht beschäftigte sich unter anderem mit einem dieser Resorts und der dort zwangsweise aufenthaltsverlängerten deutschen Urlauber*innen. Diese legten jedoch einen beeindruckenden Stoizismus an den Tag: Wenn wir schon festsetzen, dann können wir das Ganze auch genießen. Bedroht fühlten sie sich nicht. Auch wenn sie aus ihrem Resort nicht raus konnten und die Lebensmittelversorgung via Hubschrauber erfolgte.

Daraus ist bei mir die Idee entstanden: Das wäre doch eigentlich ein tolles Setting für so einen richtig typischen Agatha-Christie-Krimi, wenn auch mit deutschen Touristen anstatt englischen Reisenden. Fehlt nur noch ein passender Mörder. Und ein Ermittler. Das Ganze habe ich mir dann erst mal auf einer Karteikarte notiert und mehr oder minder vergessen.
Dann stand auf einmal der Verlag mit dem Wunsch nach einem zweiten Band bei mir vor der Tür. Und ich habe meine Ideen durchforstet. Dabei bin ich wieder auf diese Karteikarte gestoßen. Zunächst habe ich den Gedanken verworfen. Katharina Klein ist sicher manches, doch sicher keine Agatha-Christie-Ermittlerin. Wenn man sie schon verorten will, dann doch eher in der amerikanischen Hardboiled-Literatur, der ich dann übrigens in „Dolphin Dance“ (https://www.coeurart.de/produkt/dolphin-dance-originalausgabe/) eine eigene Hommage gewidmet habe, die allerdings subtiler daherkommt als in „African Boogie“.

Doch meine Gedanken sind immer wieder zu dieser Idee zurückgekehrt. Und plötzlich fand ich die Frage, was eigentlich passiert, wenn sich eine Hardboiled-Ermittlerin in einen Agatha-Christie-Krimi verirrt, ausgesprochen spannend. Und so habe ich dann spaßeshalber mal angefangen, das Buch zu konzipieren. Und irgendwie bin ich dann dabei geblieben.

Ich habe die Handlung dann allerdings nach Tansania verlegt und eine etwas einfachere Lösung geschaffen, um die Urlauber zu isolieren. Der Hintergrund der Unruhen in Kenia ist ausgesprochen komplex und hätte zu viele Buchseiten beansprucht.

Ist es dir bei deinen Büchern, trotz vorheriger Planung passiert, dass sich eine Figur anders entwickelt hat, als du es anfangs gedacht hast?2020-04-30T10:45:39+02:00

Das passiert eigentlich ständig. Figuren entwickeln beim Schreiben immer ein Eigenleben, nicht nur die Hauptfiguren. Ein gutes Beispiel dafür ist übrigens Laura aus „Westend Blues“, die ich eigentlich schon nach zwei Kapiteln wieder abschieben wollte, die sich dann jedoch eigenständig weiterentwickelte und sich als hervorragende dramaturgische Triebkraft erwies.

Noch viel krasser war es im Fall von Augustin (African Boogie, https://www.coeurart.de/produkt/african-boogie-katharina-klein-im-urlaub-ebook/), der eigentlich nicht mehr als ein kleines Kabinettstückchen sein sollte. Eine Hommage an einen Reiseführer, den ich mal in Namibia kennengelernt habe: einen stolzen Herero, der jedoch fließendes Deutsch mit breitem sächsischem Akzent sprach. Das ist in Namibia übrigens gar nicht so selten. Die damals noch existente DDR hat die Widerstandsbewegung des Landes gegen die auch hier existierende Apartheid unterstützt und viele Schwarze zum Studieren in die DDR eingeladen. Hoffnung war wohl, dass nach dem Fall der Apartheid aus Namibia so etwas wie eine blühende Keimzelle des Sozialismus in Afrika werden soll. Bei mir wurde dann daraus ein Luftfahrtingenieur, der in Aachen studiert hat, und der mit einer großen Liebe zum deutschen Volkslied gesegnet ist.

Augustin erwies sich dann aber als ausgesprochen praktisch. Sonst hätte ich für viele Aufgaben, die er im Buch übernimmt, immer einzelne Figuren einführen müssen.

Welcher Teil eines Buches reizt dich am meisten? Der Beginn, wenn du die Figuren den Lesern vorstellst oder der Schluss, wenn der Leser sich von den Figuren verabschieden muss?2020-04-30T10:47:17+02:00

Das ist ganz unterschiedlich. Allerdings schreibe ich bei meinen Büchern gerne den Anfang und den Schluss zuerst, damit ich den Anfangspunkt und den Endpunkt meiner Reise habe. Ich bereite meine Bücher auch relativ genau vor. Dabei entstehen bereits Skizzen Szenen, auf die ich mich besonders freue. Andere erfüllen mich eher mit Angst.

Allerdings sind meine Lieblingsszenen häufig die, die dann beim Überarbeiten ganz zum Opfer des Rotstifts oder zumindest massiv gekürzt werden. „Kill your darlings“, wie der oft William Faulkner zugeschriebene, jedoch von Sir Arthur Quiller-Couch stammende Schreibratschlag heißt. Ein Beispiel dafür ist eine erst in der Final Edition wieder enthaltene Szene in „African Boogie“, in der Augustin und Katharina vor ihrem Flug nach Mafia Island in das Zentrum von Daressalam fahren.

Du sagst, dass deine Charaktere Ähnlichkeiten zu realen Personen haben können, aber wie ist es mit den Orten in deinen Büchern?2020-04-30T11:05:53+02:00

Viele Orte in meinen Büchern haben ihre Entsprechung in der Realität. Oft sind das Orte, die mir gefallen. Typisches Beispiel ist die Karl-Kreutzer-Villa, die Heimat der Sonderermittlungseinheit seit „Damenopfer“. Diese am Main gelegene Villa ist in weiten Teilen dem Liebieghaus nachempfunden, das übrigens eine vergleichbar dramatische Geschichte hat und im Sommer einer der schönsten Orte in der Frankfurter Innenstadt ist.

Andere Orte verwende ich mit einem gewissen Augenzwinkern, weil ich diese kenne und Frankfurter natürlich wissen wer oder was gemeint ist. So gibt es übrigens tatsächlich ein italienisches Restaurant, das als Vorbild für Antonio Kurtz’ Imperiumssitz gedient hat. Das „Blaue Café“ basiert auf der Balalaika, wenn auch auf den Räumlichkeiten des ersten Standorts hinter der Dreikönigskirche.

Wieder andere Orte nutze ich, um etwas über die Personen auszusagen. Katharina Klein wohnt beispielsweise in einer Eigentumswohnung im Frankfurter Westend – ein subtiler Hinweis darauf, dass sie offenbar nicht ganz unvermögend ist (was ja im Laufe der Bücher eine entscheidende Rolle spielt).

Weitere Orte nutze ich, weil ich sie eben brauche, zum Beispiel das Frankfurter Polizeipräsidium. Die Architektur im Inneren des Polizeipräsidiums habe ich jedoch massiv fiktionalisiert, um kein potenzielles Sicherheitsrisiko zu schaffen.

Im neuen Roman „Brumm!“ nutze ich viele Orte in Offenbach. So liegt etwa die Hinterhofmanufaktur, in der die fiktive Werbeagentur des Buches angesiedelt ist, in meiner unmittelbaren früheren Nachbarschaft. Das „Haus der Schmerzen“ (Textildiscounter-Filiale, SM-Studio, Zahnarztpraxis) gibt es auch.

Andere Orte wiederum entspringen vollständig meiner Phantasie, etwa die „Zwillingsvillen“ in „Dolphin Dance“ oder das Luxusresort „Golden Rock“ aus „African Boogie“.

Wie kam es zur Figur der Katharina Klein?2019-01-19T11:58:00+01:00

Die Inspiration zu Katharina Klein mit ihrem spezifischen Hintergrund, speziell die koreanische Mutter, verdanke ich einer befreundeten Schauspielerin, die gleichfalls eine koreanische Mutter und mit ihrem “asiatischen Aussehen” Schwierigkeiten hatte, Rollen zu bekommen. Außerdem war es immer ganz interessant zu erleben, wie sich ihre Umwelt zu ihr verhielt, mit welchen Klischees und Vorurteilen sie konfrontiert wurde. In einem Gespräch über Traumrollen offenbarte sie, dass sie gerne einmal eine Kommissarin spielen würde. Und das hat meine Fantasie angeregt …

Hast du dir schon ein Ende für Katharina Klein ausgedacht?2019-01-19T12:01:17+01:00

Ich muss zugeben, dass immer, wenn sich die Arbeit an einem Roman dem Ende zuneigt, ich so angenervt von meinen Figuren bin, dass ich sie auf der Stelle umbringen möchte (mit Amendt ist mir das ja schon fast gelungen). Ist wohl so eine Art schreiberischer Lagerkoller.

Doch was das konkrete Ende angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es wird aber spannend werden, Katharina in Zukunft zu beobachten: Ihr Hauptmotor war es ja, den Mörder ihrer Eltern zu stellen. Das ist in Dolphin Dance geschehen. Wie wird sie sich wohl entwickeln? Frühers hätte ich vermutet, dass Katharina eines gewaltsamen Todes stirbt. Doch jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie eines Tages die Sachen packt und sich fürderhin am brasilianischen Strand den Sand zwischen den Zehen hindurch rieseln lässt. Nun, man wird sehen. Ich denke, die Arbeit wird Katharina schon finden, egal, wo sie sich aufhält.

Wieviele weitere Bände sind geplant?2019-01-19T12:03:32+01:00

Oha. Gute Frage. Wirklich geplant war eigentlich nur die Trilogie (Westend Blues, African Boogie, Dolphin Dance). Damenopfer war ein erstes Experiment, um zu sehen, ob und wie es mit Katharina Klein, Andreas Amendt und der Sonderermittlungseinheit weitetgehen könnte.

Die eigentliche Fortsetzung der Reihe ist aber ungewiss, da der bisherige Verlag, der Sutton-Verlag, sein Krimiprogramm ganz einstellt. Ob und wie es mit der Serie weitergehen wird, steht daher in den Sternen. Ich werde wohl irgendwann dazu mal einen Blogeintrag verfassen.

Was würde Frau Klein als ihren schlechtesten Wesenszug nennen?2019-01-19T12:03:54+01:00

Sicher ihren Jähzorn und ihre Ungeduld. Und in schwachen Stunden auch ihre eigene Wehleidigkeit.

Wenn die Krimis verfilmt werden würden, wer würde Katharina Klein spielen (nat. / intern.)?2019-01-19T12:04:59+01:00

Nun, international gibt es gleich ein paar Namen, die mir einfallen würden: Sandra Oh, Mayko Nguyen … um nur zwei Namen zu nennen. Lucy Liu ist wohl zu alt inzwischen. National ist die Antwort schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche gute deutsche Schauspielerinnen mit asiatischen Wurzeln.

Wenn Katharina einen Blog schreiben würde – wie würde dieser heißen?2019-01-19T12:06:41+01:00

“Guns, Dolphins and Vintage Cars”

Wenn Katharina Klein in die Vergangenheit reisen könnte, in welches Jahrhundert / Epoche würde sie gerne reisen und warum?2019-01-19T12:06:14+01:00

Ich glaube, Katharinawürde zunächst einmal ins Jahr 1993 zurückreisen und den Mord an ihrer Familie verhindern.

Dann würde sie ins Mittelalter reisen. In der Hoffnung auf große Abenteuer.

Oder in die 50er Jahre. Um ihre Kollegen von damals in der Sache Nitribit die Blamage zu ersparen.

Auf jeden Fall aber würde sie durch die Automobilgeschichte hüpfen, um all ihre Lieblingsoldtimer im fabrikeneuen Zustand zu fahren.

Was wäre Katharinas liebste Romanfigur, wenn sie denn überhaupt Zeit zum lesen findet?2019-01-19T12:04:26+01:00

Wenn sie spontan antworten würde, vermutlich “Kalle Blomquist”.

Aber ich glaube, wenn Katharina liest, dann eher Sachbücher. Und vielleicht mal den einen oder anderen amerikanischen Roman. Ich denke, in ihrer Zeit in Quantico hat sie John Updike verschlungen.

Was ist Katharinas Lieblingsfilm?2019-01-19T11:59:46+01:00

Nun, Filme spielen im Leben von Katharina eine erstaunlich bedeutsame Rolle (man bedenke nur das Finale von “Dolphin Dance”). Sie ist ein großer Fan von Zeichentrickfilmen und je nach Stimmung würde sie wohl “Schneewitchen”, “Aristocats” oder “Rango” als Lieblingsfilm aus dieser Kategorie angeben. Darüber hinaus mag sie “Star Wars” (die alte Trilogie), auch wenn sie garantiert Leonard Nimoy ein letztes “Live Long and Prosper” hinterherrufen würde.

Sie hat aber manchmal auch eine Schwäche für ältere Filme und kann zum Beispiel sehr über “Arsen und Spitzenhäubchen” lachen.

Ein Film, den sie mag (und den sie als Lieblingsfilm angeben würde, wenn sie jemanden intellektuell beeindrucken möchte), ist Akira Kurosawas “Rashomon”, der vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen wird. Und sie hatte auch Spaß an “Lola rennt”.

Guckt sie Kampfsport-Filme? Nun, Kill Bill hat ihr gefallen, denke ich. Darüber hinaus … vielleicht die Klassiker.

Einen Film, den sie früher oft gesehen hat, inzwischen aber nicht mehr, ist “Spiel mir das Lied vom Tod”.

Und einen der wenigen Kriminalfilme, den sie mag, haben wir auch schon kennengelernt: “Der Maltheser Falken” – wegen seiner herrlich sinnlosen Auflösung.

Mal ganz unter uns: Ist mit … nicht … gemeint?2019-01-19T11:59:03+01:00

Nun, der eine oder andere Leser mag die Anspielungen auf Frankfurter und hessische Prominenz verstanden haben: Aber – jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist natürlich rein zufällig.

Und wenn sich … in … wiedererkennen will, sollte er oder sie die Beschreibung der Person noch mal ganz genau durchlesen: Sind Sie wirklich so? Nein? Dann sind Sie vermutlich auch nicht gemeint.

Außerdem, wird, wer mich kennt, einige Menschen aus meinem Umfeld wiedererkannt haben. Das geschah natürlich mit deren Einverständnis. Und auch ich selbst trete übrigens mehrfach in den Romanen auf – meist in nicht sehr sympathischen Rollen.

Die Agentur “stop!” (mit Ausrufezeichen) aus Westend Blues ist eine typische “New Economy”-Agentur. Das Vorbild ist nach Platzen der Blase untergegangen – zu Recht. Und, nein, der Name wird nicht verraten.

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist?2019-01-19T12:01:44+01:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

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